Glencore reduziert Zinkproduktion: 1500 Personen verlieren den Job

Der Hauptsitz von Glencore in Baar, ZG. Der Konzern fährt die Zinkproduktion zurück. Das kostet Jobs.
Der Hauptsitz von Glencore in Baar, ZG. Der Konzern fährt die Zinkproduktion zurück. Das kostet Jobs. © KEYSTONE/SIGI TISCHLER
Der Rohstoffkonzern Glencore fährt die Zinkproduktion vorläufig zurück. Der Grund sind die tiefen Preise für den Rohstoff. Dies hat Folgen für die Mitarbeiter: Über 1500 Personen verlieren ihren Job.

540 Personen in Australien und 1000 Personen in Südamerika seien betroffen, hiess es beim Unternehmen. Da es sich um eine temporäre Massnahme handle, könne es sein, dass die Personen später wieder eingestellt würden.

Die Entscheidung sei nicht leichtfertig getroffen worden, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. In den kommenden Tagen werde man mit den Angestellten in Kontakt treten und Unterstützung für die Betroffenen bereitstellen.

In der Mine Lady Loretta in Australien wird die Produktion ganz eingestellt, ebenso in der Mine Iscaycruz in Peru. In der George-Fisher-Mine und der McArthur-River-Mine in Australien sowie in verschiedenen Minen in Kasachstan fährt Glencore die Produktion zurück.

Die Massnahmen entsprächen einer Reduktion um einen Drittel von Glencores jährlicher Zinkproduktion, schreibt das Unternehmen. Im vierten Quartal werde die Produktion von Zink um rund 100’000 Tonnen zurückgehen.

(SDA)


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