Feuerwehr rückt an Silvester wegen brennender Christbäume aus

Löscheinsatz in der Silvesternacht: Im solothurnischen Balsthal brennt eine Schreinerei ab. (Symbolbild)
Löscheinsatz in der Silvesternacht: Im solothurnischen Balsthal brennt eine Schreinerei ab. (Symbolbild) © KEYSTONE/KEYSTONE SO
In der Silvesternacht ist es schweizweit zu mehreren Feuerwehreinsätzen gekommen – Ursachen waren unter anderem brennende Weihnachtsbäume und Adventskränze. Im Dorfkern von Balsthal im Kanton Solothurn brannte eine Schreinerei ab.Das Feuer wurde der Polizei kurz vor 23 Uhr gemeldet.

Als die Feuerwehrleute eintrafen, stand ein Teil der Schreinerei in Flammen. Trotz ihrer Bemühungen, den Brand zu löschen, breitete es sich über den vorwiegend aus Holz gebauten Gebäudekomplex aus. Das Gebäude brannte vollständig aus.

Hingegen gelang es den Feuerwehren, das Wohnhaus und weitere Gebäude in der Nähe vor den Flammen zu schützen. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand. Zur Brandursache konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Für Ermittlungen wurden Spezialisten der Brandermittlung aufgeboten.

In einer St. Galler Wohnung geriet am späten Abend ein Christbaum in Brand. Die 46-jährige Mieterin hatte am Silvesterabend die Kerzen am Christbaum angezündet und danach das Wohnzimmer für kurze Zeit verlassen. Als sie zurückkehrte, brannte der Baum und das Feuer breitete sich schnell aus. Die Frau verliess die Wohnung und schlug Alarm.

Die Bewohner aller zehn Wohnungen im Mehrfamilienhaus konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die vom Brand betroffene Wohnung brannte vollständig aus, zwei darüber liegende Wohnungen und die Hausfassade wurden vom Rauch in Mitleidenschaft gezogen.

Auch im Genfer Quartier Pâquis fing in einem Wohnhaus ein Weihnachtsbaum Feuer – dieser war allerdings aus Plastik. Das Gebäude musste deshalb um 4 Uhr früh evakuiert werden. Nach einem Feuerwehreinsatz konnten die Bewohner zurück ins Haus.

Einen weiteren Feuerwehreinsatz machte in der Silvesternacht eine vergessene Kerze an einem Adventskranz nötig. In einem Einfamilienhaus in Rupperswil AG kam es deswegen zu einem Schwelbrand. Die Bewohner mussten bei der Heimkehr feststellen, dass ihr ganzes Haus verrusst war, wie die Aargauer Kantonspolizei am Freitag mitteilte.

Etwas weniger glimpflich verlief ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in Mauren FL: Drei Personen mussten dabei in der Nacht auf Freitag mit Rauchgasvergiftungen ins Spital gebracht werden.

Als die Landespolizei und die Feuerwehr bei den dreistöckigen Haus eintrafen, drangen dicke Rauchschwaden aus dem Parterre, wie die Liechtensteiner Landespolizei mitteilte. Auf dem Balkon im zweiten Stock machten sich zwei Bewohnerinnen mit Schreien bemerkbar. Sie mussten wegen des Rauches im Gebäude mit Leitern gerettet werden. Die Ursache des Brandes ist nicht bekannt.

(SDA)


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