Gründer von S3 sieht seine Firma auf Kurs

Gründer von S3 sieht seine Firma auf Kurs
© KEYSTONE/SANDRO CAMPARDO
Nach Angaben des Gründers des Firma Swiss Space Systems (S3), Pascal Jaussi, geht es dem Unternehmen derzeit so gut wie seit anderthalb Jahren nicht mehr. Der attackierte Patron gibt sich kämpferisch.

Der 40-Jährige sagte erstmals seit der Attacke vom 26. August selber etwas zu den kursierenden Berichten über seine Firma. Die Interviews erschienen im Westschweizer Magazin «L’Illustré» und der Waadtländer Zeitung «24 Heures».

Trotz Schulden in der Grössenordnung von fünf Millionen Franken stehe das Unternehmen Swiss Space Systems finanziell nicht vor dem Aus, sagte Jaussi. Der Firma sei erst gerade ein Konkursaufschub gewährt worden und sie befinde sich ausserhalb einer Überschuldung.

Pascal Jaussi verwies dabei auf die bereits in einer Medienmitteilung vom Wochenende angekündigte Kapitalisierung von 29 Millionen Franken von einer der Tochterfirmen von S3. Das Geld soll in die Holding transferiert werden, um die Gläubiger auszuzahlen. Er werde sich für sein Unternehmen einsetzen und nicht aufgeben.

Er versicherte zudem, dass die Parabelflüge, in denen Privatpersonen die Schwerelosigkeit erleben können, Ende Januar beginnen sollen. In Zukunft soll der dafür eingesetzte Airbus A340 auf dem Rumpf ein Shuttle bis in 10’000 Meter über Meer tragen.

Die Raumfähre soll aus dieser Höhe bis in das Weltall vorstossen und kleine Satelliten in die Erdumlaufbahn schicken. Das Unternehmen preist die Lösung als besonders günstig an, weil das Shuttle wieder verwendet werden kann.

Zum eigentlichen Angriff, bei dem Pascal Jaussi Brandverletzungen erlitt, sagte er mit Verwies auf die laufende Untersuchung nichts. Die Freiburger Untersuchungsbehörden ermitteln gegen Unbekannt wegen Brandstiftung und Körperverletzung. Jausi gab einzig an, dass die Attacke mit der Geschäftstätigkeit von S3 im Zusammenhang gestanden sei.

(SDA)


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