Günstiger Euro macht Ausserrhodern Beine

Die Ausserrhoder shoppen gerne ennet der Grenze.
Die Ausserrhoder shoppen gerne ennet der Grenze. © Benjamin Manser / TAGBLATT
Der Verkehr auf den Ausserrhoder Strassen hat im vergangenen Jahr zugenommen. Auf der Strecke Heiden Richtung Rheineck ist der Zuwachs besonders gross – wegen des Einkaufstourismus ins nahe Vorarlberg.

Der günstige Euro hat den Ausserrhodern 2015 Beine gemacht – sie haben vermehrt in Vorarlberg eingekauft. Das schlägt sich in den Verkehrszahlen nieder. Auf der Strecke Heiden – Wolfhalden betrug der Zuwachs 5,6 Prozent. Das teilte das kantonale Departement Bau und Volkswirtschaft Ausserrhodens mit.

Laut Mitteilung ist der Anstieg auch auf den Einkaufstourismus ins naheliegende Vorarlberg zurückzuführen. Der Sprung um fast zehn Prozent vom Januar auf den Februar 2015 unterstreiche diese Vermutung, weil der Euro-Mindestkurs Mitte Januar fiel. Weitere Gründe für das Plus sind die Sperrung der Thalerstrasse für Bauarbeiten ab September sowie die leichte Bevölkerungszunahme in Heiden und Wolfhalden.

Auch die Achse über Hundwil nach Appenzell verzeichnete eine überdurchschnittliche Zunahme von 0,8 Prozent. Der Verkehrszähler in Urnäsch wurde bei einem Verkehrsunfall demoliert, so dass dort genaue Werte fehlen. Da der Herbst im Unterland meist nebelfrei war und der Schnee spät kam, sei der traditionelle Ausflugsverkehr in den Alpstein moderater ausgefallen.

Insgesamt hat der Verkehr auf den Ausserrhoder Strassen im vergangenen Jahr um durchschnittlich 0,4 Prozent zugenommen.

(red)


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