Gut für Infantino: Afrika nicht geschlossen hinter Scheich Salman

Die jüngsten Entwicklungen im Kampf um die Wahl zum neuen FIFA-Präsidenten lassen die Hoffnungen des Wallisers Gianni Infantino steigen
Die jüngsten Entwicklungen im Kampf um die Wahl zum neuen FIFA-Präsidenten lassen die Hoffnungen des Wallisers Gianni Infantino steigen © KEYSTONE/EPA/ANDY RAIN
Immer mehr afrikanische Verbände scheinen der Wahlempfehlung ihrer Konföderation für Scheich Salman bin Ibrahim al Khalifa aus Bahrain bei der Wahl des neuen FIFA-Präsidenten nicht zu folgen.

Liberias Verbandsboss Musa Bility sagte, dass mindestens 26 der 54 afrikanischen Nationen nicht Scheich Salman wählen werden. Liberia werde beispielsweise für Prinz Ali bin al-Hussein aus Jordanien stimmen.

Dies könnte dem Schweizer Gianni Infantino zugutekommen. Der UEFA-Generalsekretär gilt am 26. Februar bei der Wahl in Zürich neben Scheich Salman als aussichtsreichster Anwärter und hat am Montag weitere Unterstützung erhalten. Laut Leo Windtner, dem Präsident des österreichischen Verbandes, werden neben Österreich auch Tschechien, Ungarn, Liechtenstein, Polen und die Slowakei Infantino unterstützen. Auch Deutschland und Frankreich hatten sich in diese Richtung positioniert.

Neben Infantino, Scheich Salman und Prinz Ali stehen bei der Wahl des Nachfolgers von Joseph Blatter noch der Franzose Jérôme Champagne und Tokyo Sexwale aus Südafrika zur Wahl.

(SDA)


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