Happy End: Barbara umarmt ihre «Retterinnen»

Von Fabienne Engbers
Heidi (l.) und Kim (r.) freuen sich genauso wie Barbara über das Wiedersehen.
Heidi (l.) und Kim (r.) freuen sich genauso wie Barbara über das Wiedersehen. © FM1Today/Fabienne Engbers
Ein Päckchen voller Kaffee- und Tee-Spezialitäten und ein Blumenstrauss. Damit hat Barbara Sprenger ihre beiden «Engel» beim Wiedersehen beschenkt. Nun weiss sie auch ihre Namen – und die Telefonnummern.

Man hat das Gefühl, sie würden sich schon ewig kennen und doch sehen sie sich erst zum zweiten Mal. Barbara Sprenger und ihre beiden «Engel», die sie von Frauenfeld nach St.Gallen brachten, haben sich nach drei Wochen wieder getroffen. Dank FM1 haben sich die drei gefunden und Barbara konnte den beiden für ihre Tat danken.

«Wie heisst ihr?»

Als Barbara die beiden sieht, schliesst sie sie voller Freude in die Arme. Ihre erste Frage: «Wie heisst ihr?» Drei Wochen zu spät kommt die Frage nach den Namen der beiden Frauen, die Barbara mitten in der Nacht und bei strömendem Regen von Frauenfeld nach St.Gallen gefahren haben.

Damals hat die 71-Jährige vergessen, nach den Namen von Mutter Heidi und Tochter Kim zu fragen. Dank einem Aufruf von FM1 hat sie die beiden jetzt aber wiedergefunden.

Geschenk erfolgreich ausgeliefert

Nachdem die drei Frauen nochmals den Verlauf des Abends, an dem sie sich kennengelernt haben, rekonstruiert haben, übergibt Barbara den beiden die Geschenke. «Das wäre doch nicht nötig gewesen», findet Heidi. Trotzdem freut sie sich über die Kaffee- und Tee-Spezialitäten. «Ich trinke nur Tee, mein Mann trinkt Kaffee, jetzt habe ich auch etwas für ihn.» Heidis Mann war nämlich derjenige, der sich bei FM1 gemeldet hatte.

Für sie und ihre Tochter Kim sei es selbstverständlich gewesen, noch von Zuzwil, wo die beiden wohnen, nach St.Gallen zu fahren. «Das ist ja nur ein Katzensprung», sagt die Mutter, die in St.Gallen arbeitet. Für Barbara aber war es «ein Wunder», wie sie sagt. «Ich hätte sonst im grössten Regen fünf Stunden in Frauenfeld ausharren müssen. Kein Geschenk ist so gross, wie der Gefallen, den mir die beiden gemacht haben.»

«Wiedersehen würde mich freuen»

Nun, da Barbara ihre zwei Engel wiedergefunden hat, will sie diese nicht so schnell wieder aus den Augen verlieren. Die Frauen tauschten die Telefonnummern aus. «Leider haben wir heute Abend schon etwas vor, aber vielleicht können wir unser Treffen ein anderes Mal einfädeln», sagt Heidi. Auch Kim und Barbara würden sich über ein Wiedersehen freuen.

So findet die Geschichte von einer guten Tat ein wunderschönes Ende.

Als wir Barbara am Donnerstag am Telefon erzählten, dass wir ihre beiden Engel gefunden haben, ist sie komplett ausgerastet.

(enf)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen