Hext Lopar St.Gallen wieder zum Sieg?

Von Dumeni Casaulta
Der FC St.Gallen reist am Sonntag (ab 13.45 Uhr im Liveticker) zum Leader FC Basel. Das letzte Spiel gegen die Basler konnten die St.Galler gewinnen. Auch dank Goalie Daniel Lopar. Können die Espen den Coup am Sonntag wiederholen? “Wir gehen sicher nicht nach Basel, um zu verlieren”, sagt Lopar.

Das letzte Spiel gegen Basel dürfte den St.Galler Fans noch bestens in Erinnerung sein. Nachdem die Basler in Führung gingen, setzte der Schneefall ein und die St.Galler konnten das Spiel wenden. Auch dank einer Doppelparade von Daniel Lopar kurz vor Schluss fuhren die Ostschweizer drei Punkte ein.

An diesen Erfolg und an das zuletzt gewonnene Spiel gegen GC wollen die St.Galler anknüpfen. “Wir gehen sicher mit breiter Brust nach Basel und freuen uns riesig auf das Spiel”, sagt Daniel Lopar. Der 30-Jährige hat sich zu einem absoluten Leistungsträger entwickelt. Nicht nur zuletzt gegen GC zeigte er mirakulöse Paraden. Gegen Lugano hielt er bereits den dritten Penalty in dieser Saison. “Ich fühle mich sehr wohl im Club und auch in der Mannschaft. Ich spüre das Vertrauen des Trainers und bin froh, kann ich auch etwas zurück geben”, versucht Lopar seine starken Leistungen zu erklären.

Lopar ist das St.Galler Urgestein

Seit bald zehn Jahren trägt Daniel Lopar das grün-weisse Dress. Er ist ein St.Galler Urgestein und bei weitem der dienstälteste Spieler. Erst im letzten Monat hat er seinen Vertrag vorzeitig verlängert bis ins Jahr 2019. “Ich war schon als Kind ein grosser Fan des FC St.Gallen und bin stolz, bei diesem Verein spielen zu dürfen”, gibt sich Lopar bescheiden. Auch in Basel wird er wieder versuchen, die Punkte für St.Gallen festzuhalten.

Zinnbauer muss auf Mutsch verzichten

In Basel nicht mit dabei ist Mario Mutsch. Der defensive Mittelfeldspieler ist nach seiner roten Karte gegen GC gesperrt. Mario Leitgeb dürfte ihn ersetzen. Nach abgesessener Sperre zurück ist Martin Angha. Der Captain dürfte in die Mannschaft zurück kehren. Ansonsten wird erwartet, dass Joe Zinnbauer auf die Spieler zurückgreift, welche gegen GC erfolgreich waren. Der Trainer lässt sich diesbezüglich aber nicht in die Karten blicken.

“Ich würde Spieler schonen”

“Wir werden nicht hinfahren, um zu verlieren”, sagt Joe Zinnbauer auf die Frage, was die Ziele in Basel sind. Gleichzeitig betont er, dass es sehr schwierig werde gegen den FCB. Die Mannschaft sei eine Heimmacht und nochmals eine Klasse besser einzustufen als GC. Trotzdem werde man alles versuchen, um Punkte mitzunehmen. Von Vorteil könnte für die St.Galler sein, dass die Basler am Donnerstag in der Europa League gegen Sevilla im Einsatz waren und nächste Woche das Rückspiel ansteht. “Wenn ich Urs Fischer wäre, würde ich am Wochenende ein paar Spieler schonen, damit sie nächste Woche für das wichtige Europa League Spiel fit sind”, sagt Zinnbauer scherzhaft.

Scouts sind scharf auf St.Galler Spieler

Die zuletzt guten Leistungen der “Espen” sind nicht unbemerkt geblieben. Während dem Spiel gegen GC waren mehrere Scouts aus Deutschland und England im Stadion, wie Zinnbauer bestätigt. Sie dürften vor allem Danijel Aleksic beobachtet haben. Dieser sticht aus dem St.Galler-Kollektiv hervor. Bereits neun Saisontreffer hat er erzielt, in jedem Spiel der Rückrunde hat er getroffen. “Angebote sind bis jetzt aber keine eingegangen”, sagt Zinnbauer. Spielt Aleksic so weiter, dürfte das nicht mehr lange so bleiben.

(cas)


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