Hohler will dem Alter mit Nonchalance begegnen

Franz Hohler stammt aus einer Familie von Wanderern. (Archivbild)
Franz Hohler stammt aus einer Familie von Wanderern. (Archivbild) © Keystone/GAETAN BALLY
Franz Hohler will wandern, “solange mich die Füsse tragen”. Es sei die “menschengerechteste Fortbewegung”: “Sie lässt einem genug Zeit, die Welt wirklich wahrzunehmen, genau hinzusehen, zu hören, zu riechen, zu fühlen.”

Gewandert ist der Autor schon als Kind. Als 13-Jähriger habe er seinen Eltern ein selbstgezeichnetes und -geschriebenes Wanderbuch geschenkt, mit Wanderungen, die er vorher gemacht habe, wie der 73-Jährige “Wandern.ch” erzählte. Und seinem älteren Sohn habe er auf Wanderungen von Tschipo erzählt, bevor daraus überhaupt ein Buch wurde.

Auch Hohlers Vater, heute 100 Jahre alt, ist noch immer ein Wandervogel: Wenn er ihm nachschlage, könne er auf noch viele Wanderungen hoffen. Erzwingen wolle er aber nichts: “Ich bin zufrieden, wenn es mir gelingt, das Alter mit einer gewissen Nonchalance hinter mich zu bringen.”

(SDA)


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