IAAF entscheidet in Wien über mögliches Olympia-Aus von Russland

Russlands Sportminister Witali Mutko kämpft für eine Olympia-Teilnahme seiner Leichtathleten
Russlands Sportminister Witali Mutko kämpft für eine Olympia-Teilnahme seiner Leichtathleten © KEYSTONE/AP/PAVEL GOLOVKIN
In Wien entscheidet sich heute das Schicksal des russischen Leichtathletik-Verbandes, der seit 13. November 2015 wegen systematischen Dopings suspendiert ist.

Sollte das Council des Weltverbandes IAAF die Sperre bestätigen, dann darf das russische Leichtathletik-Team nicht an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro (5. bis 21. August) teilnehmen.

Als Basis für die Entscheidungsfindung dient der Ermittlungsbericht der vom Norweger Rune Andersen geleiteten Task Force des Internationalen Leichtathletik-Verbandes (IAAF). Andersen war mit seinem Inspektionsteam in Russland, um die Einhaltung zahlreicher Auflagen zu überprüfen. Die Task Force wird darüber in Wien Bericht erstatten, ehe sich das Council zu Beratungen zurückzieht und anschliessend um 17.00 Uhr seinen Entscheid bekanntgibt.

(SDA)


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