Ikea-Gründer Kamprad hat eine Schwäche für Kleider vom Flohmarkt

Auch diese traditionelle Mütze stammt wohl vom Flohmarkt: Ingvar Kamprad (Archiv)
Auch diese traditionelle Mütze stammt wohl vom Flohmarkt: Ingvar Kamprad (Archiv) © /EPA/Thord Nilsson
Er gilt als einer der reichsten Menschen der Welt – doch beim Kleiderkauf ist Ikea-Gründer Ingvar Kamprad knauserig. “Ich glaube nicht, dass ich etwas trage, das nicht auf Flohmärkten gekauft wurde”, sagt der 89-Jährige.

“Ich möchte mit gutem Beispiel vorangehen”, erklärte Kamprad in einem Dokfilm im schwedischen Fernsehen. Es liege “in der Natur von Smaland, knauserig zu sein”, sagte Kamprad mit Blick auf seine Heimatregion in Südschweden weiter.

Der Gründer der schwedischen Möbelkette, der Ende März 90 Jahre alt wird, ist zudem davon überzeugt, dass es Ikea auch wegen seiner Sparsamkeit zu einer der weltweit erfolgreichsten Marken geschafft hat. Kamprads Vermögen wird auf umgerechnet 65,5 Milliarden Euro geschätzt.

Laut dem Magazin “Forbes” gehört er zu den reichsten Menschen überhaupt. Unklar ist allerdings, was genau ihm gehört und wie viel seinen Kindern sowie der Familienstiftung.

Im vergangenen Jahr war bekannt geworden, dass Kamprad erstmals seit 1973 wieder in Schweden Steuern zahlte: Kamprad hatte sein Heimatland damals verlassen und lebte seit 1976 in der Schweiz, weil er nach eigenen Angaben die hohen Steuern daheim nicht zahlen wollte.

(SDA)


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