In vier Monaten 58 Einbrecher ermittelt

Ein Einbrecher hatte auf seiner Tour am Freitagabend in Zürich wenig Erfolg.
Ein Einbrecher hatte auf seiner Tour am Freitagabend in Zürich wenig Erfolg. © Symbolbild/Keystone
Zwischen Oktober 2015 und Januar 2016 hat die Kantonspolizei St.Gallen 58 Personen ermittelt, die des Einbruchs und/oder Diebstahls verdächtigt werden. Davon konnte sie 38 Männer und eine Frau im Alter zwischen 18 und 52 Jahren festnehmen. Die Deliktssumme liegt bei knapp 3 Millionen Franken. 

“Die Ermittlungen in Einbruchsfällen sind immer sehr aufwändig. Einerseits ist eine saubere Spurensicherung wichtig und andererseits führten gründliche Ermittlungen zum Erfolg”, sagt der Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen, Gian Rezzoli.

Es ist eine beeindruckende Statistik, die die Kantonspolizei St.Gallen vorlegt: In den genannten vier Monaten sind im Kanton St.Gallen über 600 Einbruchdiebstähle und über 200 Einschleichdiebstähle verübt worden. Die Gesamtzahl der Tatbestände verteilt sich in etwa gleich auf die Wohn- und Geschäftsbereiche, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt. Die gesamte Deliktssumme beläuft sich auf rund 2,8 Millionen Franken; die Schadenssumme auf rund 980‘000 Franken.

Die Kantonspolizei St.Gallen hat 57 Männer und eine Frau ermittelt, die im Verdacht stehen, einen oder mehrere Einbruch- oder Einschleichdiebstähle begangen zu haben. Dabei handelt es sich um 24 Schweizer und 34 Ausländer aus 19 Nationen. In dieser Zeit konnten 38 Männer und eine Frau festgenommen werden. Es sind dies eine Schweizerin, neun Schweizer und 29 Ausländer aus elf verschiedenen Ländern.

Die Kantonspolizei St.Gallen hat im genannten Zeitraum gegen 20 Ermittlungsverfahren im Bereich Einbruch- oder Einschleichdiebstahl eröffnet und zum Teil abgeschlossen. In einem Ermittlungsverfahren geht es um mehrere Tatbestände, die einer oder einigen Personen angelastet werden. Der Ermittlungsaufwand sei hoch; auch weil sich meist Zusammenhänge zu Tatbeständen in anderen Kantonen oder dem Ausland ergeben, so die Polizei. Dabei spielt die Spurenauswertung eine grosse Rolle. Insgesamt ergaben sich in den genannten vier Monaten über 70 Spurentreffer. (kapo)


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