In Neuenburg geht der Nationalratssitz der Grünen an die PdA

Bei der Übertragung der Daten im Neuenburger Informatiksystem stockt es (Symbolbild).
Bei der Übertragung der Daten im Neuenburger Informatiksystem stockt es (Symbolbild). © KEYSTONE/EPA/MATTHIAS BALK
Im Kanton Neuenburg hat sich die Partei der Arbeit (PdA) den Nationalratssitz der Grünen geschnappt. Die Bisherigen, Jacques-André Maire von der SP und Raymond Clottu von der SVP wurden wiedergewählt.

Von den insgesamt vier Neuenburger Nationalratssitzen entfallen je zwei auf die Rechte und die Linke. Die Frauen sind nicht mehr vertreten.

Jacques-André Maire von der SP erhielt 14’025 Stimmen, der Stadtpräsident von Le Locle, der 55-jährige Denis de la Reussille (PdA) 10’921 Stimmen.

Von der FDP zieht neu Philippe Bauer in die grosse Kammer, der mit 11’364 Stimmen gewählt wurde. Auf Raymond Clottu entfielen 8158 Stimmen. Die Wahlbeteiligung betrug 42,35 Prozent.

Im Ständerat wird der Kanton Neuenburg erneut mit je einem Vertreter von SP und FDP vertreten sein. Die Bisherigen Didier Berberat (SP) und Raphaël Comte (FDP) wurden klar wiedergewählt.

Für die beiden Sitze im Neuenburger Ständerat traten nicht weniger als 18 Kandidatinnen und Kandidaten an. Sie waren aber von vornherein praktisch aussichtslos, werden doch die Ständeräte im Kanton Neuenburg seit 2011 nach dem Proporz-System gewählt.

Der 59-jährige SP-Mann Berberat, der von 1995 bis 2009 bereits im Nationalrat vertreten war, wurde mit 16’837 Stimmen mit dem besten Resultat bestätigt. Der 36-jährige FDP-Politiker Raphaël Comte, der seit 2010 im Ständerat sitzt, erhielt 15’080 Stimmen und wurde ebenfalls komfortabel wieder gewählt.

Auf der Liste der SVP liess Blaise Courvoisier (9078 Stimmen) den Nationalrat Raymond Clottu (8932) hinter sich. Mit insgesamt 18’565 Stimmen blieb die SVP-Liste jedoch weit hinter den Gewählten zurück.

(SDA)


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