“James-Bond”-Filmstudios sollen verkauft werden

Heisse Affäre: Daniel Craig als James Bond in "Casino Royale" und Caterina Murino als Solange. Nach dem Ende der Dreharbeiten brannte am 30. Juli 2006 die James-Bond-Halle komplett aus.(Archiv)
Heisse Affäre: Daniel Craig als James Bond in "Casino Royale" und Caterina Murino als Solange. Nach dem Ende der Dreharbeiten brannte am 30. Juli 2006 die James-Bond-Halle komplett aus.(Archiv) © Keystone/AP SONY/ANONYMOUS
Die legendären britischen Pinewood-Filmstudios stehen möglicherweise vor einem Verkauf. In den Studios im Westen von London wurden fast alle “James-Bond”-Filme gedreht.

Die Bank Rothschild sei mit einer “strategischen Überprüfung” beauftragt worden, die “einen Verkauf des Unternehmens beinhalten könnte”, teilte die Pinewood-Gruppe am Mittwoch mit.

Die Pinewood-Studios eröffneten 1936 und verfügen inzwischen über Fernseh- und Filmstudios in aller Welt. Sie waren Schauplatz der Dreharbeiten für “Harry Potter” und einzelne “Star-Wars”-Folgen.

Die Studios in Grossbritannien sollen in den nächsten 15 Jahren für umgerechnet rund 280 Millionen Franken ausgebaut werden. Das Gelände wird nach Angaben auf der Internetseite des Unternehmens um 100’000 Quadratmeter vergrössert, zwölf grosse Filmsets sollen hinzukommen. Eine erste Expansionsphase soll im Juni abgeschlossen werden. Um die weitere Entwicklung zu finanzieren, strebt die Pinewood eine breitere Aktionärsstruktur an.

Das Unternehmen wird bisher von wenigen Grossaktionären kontrolliert. Der Verwaltungsrat sei auf der Suche nach der passenden Aktionärsstruktur, um es dem Unternehmen zu ermöglichen, seine Ziele auch im Interesse der Aktionäre zu erreichen, erklärte Studiochef Ivan Dunleavy. Nach der Ankündigung schnellte der Aktienkurs der Gruppe an der Londoner Börse um mehr als 18 Prozent in die Höhe.

(SDA)


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