James Bond kommt nicht zum Schuss

James Bond kommt nicht zum Schuss
© Sony Pictures
Heute ist die Weltpremiere des neuen Bond-Films „Spectre“ in London. Wir haben den Streifen schon vorab angeschaut.

Vorab: Alle James Bond Fans kommen auf ihre Kosten. Die Gunbarrel kommt gleich zu Beginn und der Vorspann wird richtig gut. Nackte Girls rekeln sich um einen nackten Daniel Craig. Damit hat man viele Hardcore-Fans schon in der Tasche.

Was folgt sind schön gefilmte Actionszenen. Nur schon die erste Szene sieht aus wie eine einzige Kamerafahrt mit einer überraschenden Wende.

Kein Sex auf der Leinwand

Doch reicht das? Nein. Zu einem Bondfilm gehören Gadgets, Witz und Frauen. James Bond steigt darum auch mit zwei Girls (nicht gleichzeitig) ins Bett. Doch die Szenen sind sowas von kurz, dass man hier nicht mal von einem Vorspiel reden kann. Wahrscheinlich merkten die Macher, dass der Film zu lange wird und darum hat man einfach die Liebesszenen weggeschnitten. Anders kann ich mir das nicht vorstellen. Die Liebe kommt einfach zu kurz.

Sony Pictures

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Keine Gadgets von Q

Dann wenigstens was aus dem Gadgetbereich. Der Gadgetmeister Q taucht in dem Film auch tatsächlich mehrere Male auf, aber an technischen Equipment hat er leider nichts dabei. Ein Auto und eine Uhr. Das wars dann auch schon.

Es bleibt der Humor. Humor ist tatsächlich im Film vorhanden, nicht reichlich, aber es gibt was zu schmunzeln. Meist lösen das andere Protagonisten aus und nie Bond selbst. Oder wenn, dann unfreiwillig.

Und doch ist der Film ganz gelungen. Es ist schön, dass es auch in der heutigen Zeit noch sowas wie einen James Bond Film gibt. Fans kommen auf ihre Kosten, ein Männerabend sicher auch. Und alle anderen können sich auf Christoph Waltz als Bösewicht freuen.

(gre)

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(Leider funktioniert das Quiz in der Mobile-Version nicht)


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