Giger und Orlik erben den Festsieg

Der Bündner Armon Orlik, links, und der Thurgauer Samuel Giger.
Der Bündner Armon Orlik, links, und der Thurgauer Samuel Giger. © KEYSTONE/Gian Ehrenzeller
Weil der Schlussgang zwischen Daniel Bösch und Marcel Mathis ohne Resultat zu Ende gegangen war, erbten die Nordostschweizer Youngsters Samuel Giger und Armon Orlik gemeinsam den Sieg am Bergkranzfest auf der Schwägalp.

Der letzte grosse Schwinget vor dem Eidgenössischen Fest von Ende August in Estavayer brachte nach einem unlogischen Schluss ein logisches Resultat. Unspunnen-Sieger Daniel Bösch und der Nidwaldner Gast Marcel Mathis waren einerseits die Animatoren des stimmungsvollen Festes am Fuss des Säntis. Just im Schlussgang allerdings konnte keiner der beiden zum entscheidenden Schwung ansetzen, sodass sich zuletzt zwei Schwinger freuen konnten, die in dieser Kranzfestsaison schon triumphiert hatten: der Thurgauer Samuel Giger als Sieger des Zürcher Kantonalen, der Bündner Armon Orlik sogar als fünffacher und nunmehr sechsfacher Saisonsieger.

Orlik gewann heuer drei hochwertige Feste, nämlich das Nordostschweizer Verbandsfest in Wattwil sowie die Bergfeste auf dem Weissenstein und auf der Schwägalp. Dieses Palmarès wird ihn zu einem der Favoriten am Eidgenössischen erheben. Giger errang auf der Schwägalp den dritten Kranzfestsieg der Karriere, Orlik den siebten.

Das Bergkranzfest auf der Schwägalp, der letzte grosse Fest vor dem Eidgenössischen in Estavayer-le-Lac (27./28.August), wurde jedoch für Joel Wicki aus Sörenberg zum Verhängnis. Im 3. Gang gegen den Unspunnen-Sieger Daniel Bösch verletzte sich Wicki. Was von aussen zuerst nach einer Knieverletzung aussah, stellte sich als Unterschenkelfraktur heraus, wie der Online-Dienst des “Schlussgang” meldet.

Für das Eidgenössische Fest verliert die Innerschweizer Mannschaft einen ihrer besten Trümpfe. Der erst 19-Jährige hätte mehr als nur eine Teamstütze sein können. Zusammen mit anderen Youngsters wie Armon Orlik, Samuel Giger, Pirmin Reichmuth, Remo Käser oder Matthias Aeschbacher hätte er die älteren Anwärter auf die Königskrone in Verlegenheit bringen können.

(SDA)


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