Jonathan Franzen hatte im Studium Probleme mit den Deutschen

Jonathan Franzen - hier am Donnerstag in Frankfurt - waren die Deutschen früher gar nicht sympathisch.
Jonathan Franzen - hier am Donnerstag in Frankfurt - waren die Deutschen früher gar nicht sympathisch. © /EPA DPA/ALEXANDER HEINL
Der amerikanische Bestellerautor Jonathan Franzen konnte während seiner Studienzeit in den 1980er Jahren in Berlin mit Deutschland und den Deutschen wenig anfangen. Erst später habe sich das geändert, sagt der studierte Germanist.

Franzen stellte am Donnerstagabend in Frankfurt im ausverkauften Schauspiel vor fast 1000 Besuchern seinen neuen Roman “Unschuld” vor, der auch in Ostberlin spielt.

Er habe den Osten und vor allem auch die brandenburgische Landschaft nach der Wende lieben gelernt, sagte Franzen, der hervorragend Deutsch spricht.

In seinem neuen Roman ist eine der Hauptfiguren ein in Bolivien lebender Sohn eine früheren DDR-Funktionärs, der Internet-Whistleblower wurde. Die zwiespältig angelegte Figur sei einem deutschen Mitschüler in seiner früheren High School nachempfunden, verriet Franzen.

(SDA)


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