Karriereende für Marc Berthod?

Von Linda Aeschlimann
Karriereende für Marc Berthod?
© EPA/ROBERT PARIGGER
Marc Berthod ist bei der Europacup-Abfahrt in Davos schwer gestürzt. Der Bündner ist mit dem Helikopter ins Kantonsspital Chur geflogen worden. Die Karriere und die Heim-WM 2017 in St.Moritz stehen auf der Kippe.

Mit der Startnummer 21 ist Marc Berthod heute in der Europacup-Abfahrt in Davos unterwegs, als ein Verschneider zu einem schweren Sturz führte. Danach bleibt der 32-Jährige liegen. Nach bangen Minuten fliegt ein Helikopter den Skifahrer ins Spital nach Chur.

Laut Swiss Ski haben die ersten Untersuchungen ergeben, dass Berthod eine leichte Gehirnerschütterung, eine Rippenserienfraktur sowie eine Lungenkontusion (Lungenquetschung) erlitten hat. Weitere Untersuchungen folgen. Der Bündner sei aber bereits vom Notfall auf die Abteilung verlegt worden.

Der Sturz ist für Marc Berthod ein Dämpfer: Beim Super-G-Training in Santa Caterina im 2014 riss sich der Bündner das Kreuz- und Innenband und beschädigte den Meniskus. Für den Traum vom Start an der Weltmeisterschaft nächstes Jahr in seiner Heimat St.Moritz hatte sich Berthod zurück gekämpft. Ob dieser Sturz das Karriereende des 32-Jährigen bedeutet, ist noch unklar.

Gewonnen hat, an der in zwei Durchgängen ausgetragene, Sprint-Abfahrt in Davos der Ostschweizer Ralph Weber.


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