Keine hügelige Velobahn für Andwil

Der Pumptrack in Frauenfeld.
Der Pumptrack in Frauenfeld. © Thurgauer Zeitung/Reto Martin
Viel Zeit und Energie haben die Initianten in einen Pumptrack für Andwil investiert, jetzt wird er trotzdem nicht gebaut. Es gab verschiedene Einsprachen. 

«Die Stimmung im Verein ist schlecht», zitiert das «St.Galler Tagblatt» Peter Bode vom Verein Bikepark Andwil. Verschiedene Parteien haben Rekurs gegen die Baubewilligung eingereicht, die im Jahr 2013 genehmigt worden war. An der Bürgerversammlung hatte man damals einen Kredit von 70’000 Franken für die hügelige Velopiste gesprochen.

Bikepark könnte «gewisses Publikum» anziehen

Ein möglicher Pumptrack in Andwil sei zu laut, zudem fehle es an öffentlichen Toiletten und Parkplätzen, so die Gegner. Weitere hatten baupolizeiliche Vorbehalte. Auch wurde damit argumentiert, ein «gewisses Publikum» lungere nachts auf der Hügelbahn herum. Die Grenzabstände zum Nachbargrundstück seien zudem zu klein.

Rechtsstreit wäre zu teuer

Aufgrund der Beschwerden zog der Verein Bikepark Andwil das Baugesuch zurück und löste sich auf. «Wir können die Kosten eines Rechtsstreits nicht tragen», erklärt Bode den Entscheid. Abgesehen vom finanziellen Aspekt, so die Initianten, schätze man die Chancen zu gewinnen, hoch ein.

Damit ist das Projekt Pumptrack erstmals vom Tisch. Der Verein Bikepark Andwil ist traurig: «Fünf Jahre lang haben wir viel Zeit und Ressourcen investiert, um eine hügelige Velobahn zu bauen», sagt Peter Bode gegenüber dem «St.Galler Tagblatt».

(red)


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