Keine Strafen gegen Eltern nach Tod eines Gorillas in US-Zoo

Blumen für Harambe: Der Silberrücken war erschossen worden, nachdem ein Bub in sein Gehege gefallen war. Die Eltern des Kinds werden aber nicht bestraft. (Archiv)
Blumen für Harambe: Der Silberrücken war erschossen worden, nachdem ein Bub in sein Gehege gefallen war. Die Eltern des Kinds werden aber nicht bestraft. (Archiv) © KEYSTONE/AP/JOHN MINCHILLO
Nach dem gewaltsamen Tod von Gorilla Harambe in einem US-Zoo werden die Eltern des Buben, der in das Affengehege gestürzt war, nicht juristisch belangt. Das sagte Staatsanwalt Joe Deters am Montag vor Medien in Cincinnati.

Der Gorilla war erschossen worden, nachdem das Kind in das Gehege gestürzt war. Der Dreijährige war in einem unbeobachteten Moment seiner Mutter entwischt, die gerade auch auf andere Kinder aufpasste. Der Staatsanwalt sagte, das Verhalten der Mutter sei weit entfernt davon gewesen, gefährlich oder sorglos zu sein.

Der Gorilla hatte das Kind am Bein durch einen Wassergraben gezerrt. Wärter erschossen den Silberrücken, um den Buben zu retten. Der gewaltsame Tod des Tieres machte weltweit Schlagzeilen. Gorillas sind vom Aussterben bedroht.

(SDA)


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