Klanghaus nimmt weitere Hürde

So soll das Klanghaus aussehen, vom Schwendisee gesehen
So soll das Klanghaus aussehen, vom Schwendisee gesehen © tagblatt/Pascal Gnaedinger
Soll der Kanton St.Gallen 19 Millionen Franken in das Klanghaus Toggenburg investieren? Ja, findet die vorberatende Kommission des Kantonsrates. Sie beantragt dem Kantonsrat den Kredit für die Klangwerkstatt gutzuheissen. Eine Position wurde allerdings aus dem Kredit gestrichen. Das letzte Wort hat das Stimmvolk.

Abgelehnt hat die Kommission den Beitrag von 300’000 Franken der für Kunst am Bau vorgesehen gewesen wäre. Als nächstes muss das Parlament entscheiden. In der Novembersession wird das Geschäft in erste Lesung beraten. Gibt auch der Kantonsrat grünes Licht, entscheidet das Volk im Herbst 2016 über den Bau des Klanghauses. Stimmt der Souverän zu, könnte im Jahr 2018 mit dem Bau begonnen werden. Die Eröffnungsfeier wäre dann 2020.

Voraussetzung ist, dass sich Gönner und Stiftungen mit 5 Millionen Franken beteiligen. Die Gesamtkosten für den Bau belaufen sich auf 24 Millionen Franken. Als Betreiberin ist die KlangWelt Toggenburg vorgesehen.

Mit dem neuen Klanghaus soll im oberen Toggenburg am Schwendisee ein weit beachtetes musikalisches und architektonisches Zentrum für Naturtonmusik entstehen. Als Klangwerkstatt mit einzigartiger Akustik soll das Klanghaus sowohl professionelle Musikerinnen und Musiker als auch Laien anziehen, schreibt der Kanton in einem Communiqué. Das Raumprogramm des Klanghauses umfasst vier akustische Klangräume, die wie ein Musikinstrument gestimmt werden können. Geplant ist eine Holzkonstruktion, aus einheimischem Holz. (red)

 

 

 


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