Kompakte Genfer überholen Davos

Der Genfer Matthew Lombardi sorgt für Chaos vor dem Davoser Tor
Der Genfer Matthew Lombardi sorgt für Chaos vor dem Davoser Tor © KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER
Genève-Servette baut sein Hoch mit einem 4:1-Sieg bei Meister Davos aus. Die Genfer feiern damit bereits den sechsten Sieg in Serie und stossen auf Kosten der Bündner und von Zug auf Platz 2 vor.

Servette imponierte mit einer kompakten Team-Leistung, angeführt von einem überragenden Captain Goran Bezina. Und Goalie Robert Mayer erwies sich als sicherer Rückhalt. Benjamin Antonietti, Juraj Simek, Floran Douay und Johan Fransson trafen für die Gäste.

Davos kassierte die fünfte Niederlage aus den letzten sieben Wettbewerbsspielen. Beim Halbfinalisten der Champions League wirkten die Leistungsträger nach der hohen Wettbewerbs-Belastung und dem wochenlangen Personal-Engpass bei den Bündnern etwas ausgelaugt.

Zudem blieb der Kanadier Alexandre Picard im ersten Duell mit Davos gegen seinen früheren Arbeitgeber wirkungslos. Wenigstens bereitete der Stürmer noch den Ehrentreffer der Bündner durch Landsmann Devin Setoguchi vor.

Davos – Genève-Servette 1:4 (0:2, 0:2, 1:0)

3534 Zuschauer. – SR Stricker/Wehrli, Espinoza/Obwegeser. – Tore: 17. Antonietti (Pedretti, Pyatt) 0:1. 20. (19:55) Simek (Bezina, Loeffel/Ausschluss Walser) 0:2. 32. Douay (Rubin, Bezina) 0:3. 34. Fransson (D’Agostini, Pyatt/Ausschluss Walser) 0:4. 42. Setoguchi (Picard, Guerra) 1:4. – Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Davos, 4mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. – PostFinance-Topskorer: Lindgren; D’Agostini.

Davos: Genoni; Du Bois, Kindschi; Heldner, Forster; Guerra, Jung; Forrer, Paschoud; Ambühl, Walser, Picard; Marc Wieser, Lindgren, Axelsson; Setoguchi, Corvi, Dino Wieser; Kessler, Aeschlimann, Jörg.

Genève-Servette: Mayer; Vukovic, Bezina; Antonietti, Fransson; Loeffel, Iglesias; Chuard; Jérémy Wick, Pyatt, Pedretti; D’Agostini, Lombardi, Rod; Simek, Romy, Riat; Douay, Jacquemet, Rubin.

Bemerkungen: Davos ohne Simion, Sciaroni, Paulsson, Brejcak (alle verletzt) sowie Schneeberger (gesperrt), Servette ohne Bays, Slater, Kast, Traber, Mercier, Almond (alle verletzt). – Pfosten: 21. Jérémy Wick, 42. Lombardi.

(SDA)


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