Keine Konfettikanone für Födlebürger

Die legendäre Konfettikanone im Einsatz.
Die legendäre Konfettikanone im Einsatz. © Keystone/Regina Kühne
Die Ehrenfödlebürger der Stadt St.Gallen verzichten dieses Jahr auf ihre legendäre Konfettikanone, mit der sie jeweils den Födlebürger des Jahres verschiessen. Für den kommenden Samstag mussten sie sich deshalb etwas Neues einfallen lassen.

Mit einem lauten Knall spuckt die überdimensionale Kanone am Födlebürger-Verschuss jeweils Konfetti. Nicht dieses Jahr. Wie die Ehrenfödlebürger der Stadt St.Gallen mitteilen, fehlt ihnen die nötige Bewilligung. “Gemäss den kantonsweit geltenden Regeln können Gesuche für das Schiessen mit Schiesspulver und Konfettikanone aus Sicherheitsgründen nicht mehr bewilligt werden”, heisst es in der Mitteilung.

Seit 1983 im Einsatz

Bereits vor einigen Jahren musste die Kanone an neue Vorschriften angepasst werden. “Die Konfettikanone durfte sich nicht mehr auf eigenen Rädern bewegen, sondern musste mit einem Tieflader und einem Zugfahrzeug in die Stadt gezogen und in komplizierten Manövern aufgestellt werden”, schreiben die Veranstalter weiter.

Die Anpassung für dieses Jahr konnten die Ehrenfödlebürger nicht in der nötigen Zeit machen. Deshalb wird der Föbü am kommenden Samstag nicht verschossen, sondern mit einer “Konfettitaufe” in den Födlebürger-Himmel befördert.

Föbü wird blutig geschossen

Dass die Konfettikanone durchaus gefährlich sein kann, zeigt auch der Verschuss im Jahr 2015. Damals holte sich Bundeshaus-Korrespondent Hanspeter Trütsch eine blutige Lippe. Hier der Bericht von TVO:

(red/chf)


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