Lance Armstrong beantragt Einstellung des Betrugsverfahrens

Lance Armstrong 2013 in der Sendung "Oprah and Lance Armstrong: The Worldwide Exclusive", in der er gestand, gedopt zu haben. Dass der Staat wegen Armstrongs Betrug die an sein Team gezahlten Subventionen zurückhaben will, sieht er nicht ein. (Archivbild)
Lance Armstrong 2013 in der Sendung "Oprah and Lance Armstrong: The Worldwide Exclusive", in der er gestand, gedopt zu haben. Dass der Staat wegen Armstrongs Betrug die an sein Team gezahlten Subventionen zurückhaben will, sieht er nicht ein. (Archivbild) © KEYSTONE/AP Harpo Studios, Inc./GEORGE BURNS
Der frühere Radprofi Lance Armstrong hat die Einstellung des Verfahrens wegen Steuerbetrugs gegen ihn beantragt. In dem Antrag heisst es, die Klage sei “reich an Spekulation und Übertreibung, aber arm an Beweisen und realistischen juristischen Thesen”.

Angestrengt hatte das Verfahren gegen den geständigen Doper Armstrong zunächst sein früherer Teamkollege Floyd Landis. 2013 schaltete sich auch das US-Justizministerium ein und unterstützte die Klage wegen Steuerbetrugs.

Hintergrund sind Sponsorenzahlungen in Höhe von 30 Millionen Dollar an das frühere US-Postal-Team von Armstrong. Da die US-Behörden angeblich nichts von den Doping-Machenschaften von Armstrong und seinen Helfern wussten, verlangen sie ihre aus Steuermitteln gezahlten Fördergelder für den Rennstall zurück.

(SDA)


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