Laura Röösli bald wieder auf der Leinwand

Im neuen Film von Alice Schmid macht sich die aus "Die Kinder vom Napf" bekannte Laura Röösli auf die Suche nach dem Geist vom Änziloch. (Pressebild)
Im neuen Film von Alice Schmid macht sich die aus "Die Kinder vom Napf" bekannte Laura Röösli auf die Suche nach dem Geist vom Änziloch. (Pressebild) © Pressebild
Die pausbäckige, treuherzige Laura Röösli, die im Dokumtarfilm «Die Kinder vom Napf» die Herzen der Zuschauer eroberte, ist bald wieder im Kino zu sehen. In «Das Mädchen vom Änziloch» erforscht sie eine alte Sage von einer verfluchten Jungfrau, die der Erlösung harrt.

Auch wenn Laura Röösli mit zwölf Jahren nun schon zwei Filme in ihrem Curriculum hat, will sie nicht Schauspielerin werden, wie sie der «Luzerner Zeitung» anvertraute. Lieber Pferdepflegerin oder Coiffeuse. Denn mit jemand anderem zu drehen als mit «Lisi» (der Regisseurin Alice Schmid), könne sie sich nicht vorstellen.

Gefragt, ob zwischen ihr und ihrem 14-jährigen Leinwandpartner Thom Straumann mehr als eine Freundschaft entstanden sei, winkte die Sek-Schülerin ab: Der Krienser sei «ein Weichei. Er ist nicht fürs Bauern gemacht. Wenn, dann möchte ich einen Jungen, der sich nicht vor allem ekelt.»

«Die Kinder vom Napf» war 2011 ein Überraschungserfolg und wurde unter anderem an die Berlinale eingeladen. Auch «Das Mädchen vom Änziloch», der im Februar 2017 in die Deutschschweizer Kinos kommt, hat schon Aufmerksamkeit im Ausland geweckt: Für das weltgrösste Dokumentarfilm-Festival Idfa, das im November in Amsterdam stattfindet, ist er gemäss «Luzerner Zeitung» in zwei Kategorien nominiert.

(SDA)


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