Lausannes Reaktion gegen die ZSC Lions

Lausannes Thomas Déruns (links) duelliert sich mit Mike Künzle
Lausannes Thomas Déruns (links) duelliert sich mit Mike Künzle © KEYSTONE/VALENTIN FLAURAUD
Lausanne findet ausgerechnet gegen den Leader ZSC Lions auf die Siegesstrasse zurück. Mit 3:2 nach Penaltyschiessen setzen sich die Waadtländer durch.Auch das vierte Duell zwischen diesen beiden Mannschaften war eine ausgeglichene Angelegenheit.

Nach drei knappen Siegen für die Lions setzten sich nun erstmals die Lausanner durch. Nachdem Joël Genazzi knapp zwei Minuten vor dem Ende im Powerplay und mit einem zusätzlichen Feldspieler anstelle von Torhüter Cristobal Huet zum 2:2 ausgeglichen hatte, sicherte Huet seinem Team mit drei gehaltenen Penaltys den Zusatzpunkt.

Ein gelungenes Debüt gelang Sven Ryser, der nach seinem Wechsel von Davos zum ersten Mal für Lausanne auflief. Der 25-jährige Stürmer erzielte nach einer schönen Einzelleistung das zwischenzeitliche 1:1 (33.). Der Treffer verlieh Lausanne neuen Schub; der Sieg am Ende war deshalb nicht unverdient. Beinahe wäre Ryser noch ein zweiter Treffer gelungen. Sein Schuss in der 52. Minute prallte aber von der Latte zurück.

Die ZSC Lions taten zu wenig für den Sieg. Der Leader war zwar dominant gestartet, verpasste es aber, frühzeitig alles klar zu machen. Eher unnötig liessen sie das kämpferisch einwandfrei auftretende Lausanne noch einmal ins Spiel zurückkehren.

Lausanne – ZSC Lions 3:2 (0:1, 1:0, 1:1, 0:0) n.P.

6102 Zuschauer. – SR Dipietro/Vinnerborg, Dumoulin/Progin. – Tore: 10. Suter (Shannon) 0:1. 33. Ryser 1:1. 54. Matthews (Nilsson) 1:2. 59. Genazzi (Pesonen/Ausschluss Herzog) 2:2 (ohne Torhüter). – Penaltyschiessen: Miéville 1:0, Wick 1:1; Déruns 2:1, Nilsson -; Froidevaux 3:1, Shannon -; Danielsson -, Matthews 3:2; Pesonen -, Geering -. – Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Lausanne, 3mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions. – PostFinance-Topskorer: Pesonen; Nilsson.

Lausanne: Huet; Gobbi, Leeger; Jannik Fischer, Genazzi; Trutmann, Stalder; Roberts, Lardi; Leblanc, Hytönen, Walsky; Ryser, Miéville, Pesonen; Danielsson, Froidevaux, Déruns; Nodari, Kneubuehler, Simon Fischer.

ZSC Lions: Schlegel; Seger, Bergeron; Blindenbacher, Siegenthaler; Phil Baltisberger, Geering; Hächler, Diem; Künzle, Shannon, Suter; Nilsson, Matthews, Herzog; Keller, Malgin, Wick; Bärtschi, Schäppi, Neuenschwander.

Bemerkungen: Lausanne ohne Antonietti, Bang, Herren, Augsburger, Conz, Rytz, Savary und Louhivaara, ZSC Lions ohne Flüeler, Chris Baltisberger, Cunti, Schnyder, Trachsler, Karrer, Fritsche (alle verletzt) und Rundblad (überzähliger Ausländer). NLA-Debüt von Louis Leblanc (CAN/24). Lattenschuss Ryser (52.). Timeout Lausanne (57:54). Lausanne von 57:54 bis 58:14 ohne Torhüter.

(SDA)


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