Leader Fribourg gewinnt dank besserer Effizienz

Jubel der Freiburger Killian Mottet, Alexandre Picard und Marc-Antoine Pouliot.
Jubel der Freiburger Killian Mottet, Alexandre Picard und Marc-Antoine Pouliot. © KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI
Der stärkere Goalie und die erheblich bessere Effizienz in der Offensive entscheiden in Genf das Westschweizer Derby zu Gunsten Fribourgs gegen Servette. Gottéron setzt sich mit 5:3 durch.

Die Entscheidung fiel in den letzten neun Minuten und mitten hinein in die stärkste Phase Servettes während der gesamten Partie. Tristan Vauclair drückte in der 52. Minute einen Abpraller zum 4:3 für Fribourg-Gottéron über die Linie. 124 Sekunden später erhöhte Killian Mottet in Überzahl mit seinem zweiten Goal im Spiel und dem fünften diese Saison auf 5:3. Der Leader kam zum ersten Auswärtssieg seit dem 25. September (3:1-Sieg in Ambri).

Der Genève-Servette HC überzeugte nach den Heimsiegen gegen Bern (5:4) und Langnau (4:0) diesmal in der Les-Vernets-Halle vor 6778 Zuschauern nicht. Die Genfer spielten lange ideenlos und mit wenig Energie. Fribourg führte dreimal mit zwei Toren Unterschied. Im Schlussabschnitt wurde es dennoch spannend: Servette nützte zwei Freiburger Strafen mit zwei Toren innerhalb von 113 Sekunden durch Timothy Kast (erstes Saisontor) und Noah Rod zum 3:3-Ausgleich. Nur zweieinhalb Minuten später ging Fribourg aber bereits wieder in Führung.

Die Torhüter zeigten unterschiedliche Leistungen. Gauthier Descloux gelangte für Genf zum fünften Mal diese Saison zum Einsatz und liess fünf von nur 23 Schüssen auf sein Tor passieren. Für Gottéron kam Benjamin Conz auf 37 Paraden.

Genève-Servette – Fribourg 3:5 (0:1, 1:2, 2:2)

6778 Zuschauer. – SR Massy/Mollard, Fluri/Kohler. – Tore: 13. Mottet (Pouliot, Mauldin) 0:1. 24. Gardner (Neukom, Rathgeb) 0:2. 30. Rubin 1:2. 39. Sprunger (Salminen) 1:3. 47. Kast (Tom Pyatt, Rod/Ausschluss Ngoy) 2:3. 49. Rod (Loeffel/Ausschluss Benjamin Conz) 3:3. 52. Tristan Vauclair (John Fritsche, Schilt) 3:4. 54. Mottet (Pouliot, Gardner/Ausschluss Jérémy Wick) 3:5. – Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 6mal 2 Minuten gegen Fribourg. – PostFinance-Topskorer: Fransson; Bykow.

Genève-Servette: Descloux; Fransson, Eliot Antonietti; Mercier, Loeffel; Bezina, Iglesias; Détraz; Rubin, Romy, D’Agostini; Rod, Tom Pyatt, Riat; Jacquemet, Slater, Jérémy Wick; Roland Gerber, Kast, Douay; Pedretti.

Fribourg: Benjamin Conz; Kamerzin, Ngoy; Rathgeb, Picard; Schilt, Maret; Camperchioli; Neukom, Gardner, Benny Plüss; Mauldin, Pouliot, Mottet; Sprunger, Bykow, Salminen; John Fritsche, Flavio Schmutz, Tristan Vauclair; Marchon.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Almond, Bays, Lombardi, Picard, Traber, Vukovic (alle verletzt) und Chuard (gesperrt), Fribourg ohne Marc Abplanalp, Loichat und Pivron (alle verletzt). Kamerzin verletzt ausgeschieden (6.). – Timeout Genève-Servette (59:32).

(SI)


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