Liechtenstein liefert Mordverdächtigen aus

n diesem Haus starb die Hochwangere bei einem Zimmerbrand.
n diesem Haus starb die Hochwangere bei einem Zimmerbrand. © Vol.at
Ein 26-jähriger Dominikaner wird verdächtigt, eine schwangere Frau erwürgt und angezündet zu haben. Die Liechtensteiner Justiz hat ihn nun an die Vorarlberger Behörden überstellt. Der Tatverdächtige verweigert nach wie vor die Aussage.

Es ist eines der schrecklichsten Verbrechen der vergangenen Jahre: Anfang November war nach einem Brand im vorarlbergischen Frastanz die Leiche einer hochschwangeren Frau in der Brandruine gefunden worden. Die Ermittlungen ergaben, dass die 28-Jährige erwürgt und dann mit einem Brandbeschleuniger angezündet worden war. Schon bald galt der Vater des Kindes, ein 26-Jähriger in Liechtenstein wohnhafter Dominikaner, als dringend tatverdächtig. Er wurde in Liechtenstein verhaftet.

Wie Vol.at schreibt, hat die Liechtensteiner Justiz den Tatverdächtigen am Montag am Grenzübergang Schaanwald/Tisis den österreichischen Behörden übergeben. Die Auslieferung hatte sich verzögert, da der Verdächtige alle Rechtsmittel ausgeschöpft hatte. Laut des Vorarlberger Newsportals hat er sein Schweigen bis heute nicht gebrochen.

(red)

 

 


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen