Schindler baut 120 Stellen ab

Bei Schindler geht die Ausrichtung auf Asien nicht ohne schmerzliche Anpassungen. (Symbolbild)
Bei Schindler geht die Ausrichtung auf Asien nicht ohne schmerzliche Anpassungen. (Symbolbild) © KEYSTONE/ALEXANDRA WEY
Der Ausrichtung auf Asien fallen beim Schindler-Konzern an seinem Hauptsitz in Ebikon 120 Stellen zum Opfer. Betroffen ist die Produktion von Aufzugskomponenten für den globalen Markt, wie Schindler am Dienstag mitteilte. Nach Angaben von Schindler arbeiten in dieser Fabrik rund 200 Mitarbeiter.

Wegen des starken Marktwachstums in Asien und wegen der hohen Produktionskosten in der Schweiz werde vermehrt im Ausland produziert, teilte Schindler mit. Es sei nicht mehr möglich, das Werk auszulasten.

Schindler sieht sich nach eigenen Angaben gezwungen, sich den neuen Gegegebenheiten anzupassen. Der Standort Ebikon solle zu einem globalen Kompetenzzentrum für Spezialanfertigungen und die Produktion gestrafft werden.

Der Umbau zieht einen Abbau von 120 Stellen in Ebikon nach sich. Kündigungen könnten nicht ausgeschlossen werden, teilte Schindler mit. Schindler arbeite eng mit den Sozialpartnern zusammen.

Die Gewerkschaft Unia hat auf die Ankündigung Schindlers mit Empörung reagiert. Schindler marginalisiere die Produktion in der Schweiz und provoziere einen Wissensverlust für den gesamten Industrieplatz Schweiz.

(SDA)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen