Marihuana landet vor den Füssen der Polizei

Während die Polizisten hinter der Asylunterkunft warteten, landete ein Kilo Marihuana vor ihnen.
Während die Polizisten hinter der Asylunterkunft warteten, landete ein Kilo Marihuana vor ihnen. © iStock (Symbolbild)
Am Dienstag kontrollierten Polizisten eine Flüchtlingsunterkunft in Radolfszell. Aus Panik warfen drei Bewohner ihre Drogen aus dem Fenster – dummerweise landete das Marihuana vor den Füssen von Beamten, die hinter dem Gebäude warteten.

Das haben die Polizisten wohl noch nie erlebt: Während sie am späten Dienstagabend in der Unterkunft für Flüchtlinge in der Kasernenstrasse nach einer Person suchten, flog ein Kilogramm Marihuana aus einem Fenster der Unterkunft und landete vor den Füsse einer hinter dem Gebäude wartenden Polizeistreife.

Die Bewohner des Zimmers dürften zuvor mitbekommen haben, dass sich Polizeibeamte im Gebäude aufhielten, weshalb sie sich panikartig der Drogen entledigten. Im Zimmer konnten durch die Einsatzkräfte anschliessend drei Männer im Alter von 32, 24 und 18 Jahren angetroffen werden, die den Besitz der aufgefunden Drogen abstritten. Neben einer Kleinmenge von Marihuana fanden die Beamten bei der Durchsuchung des Zimmers noch originalverpackte Handwerksgeräte, deren Herkunft nicht belegt werden konnten, und ein als gestohlen gemeldete Fahrrad.

Die Staatsanwaltschaft Konstanz und die Kriminalpolizei haben die Ermittlungen gegen die drei Tatverdächtigen aufgenommen, wie es in einer Mitteilung heisst. Sie blieben wegen fehlender Haftgründe auf freien Fuss.

(red.)


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