Mit 800 Kilo Gammelfleisch erwischt

Nicht angeschrieben und lange ungekühlt transportiert - die Polizei beschlagnahmte das Gammelfleisch.
Nicht angeschrieben und lange ungekühlt transportiert - die Polizei beschlagnahmte das Gammelfleisch. © Kapo ZH
Sein Auto war nicht nur stark überladen: Der 45-jährige Türke hatte rund 800 Kilo Fleisch über die Deutsche Grenze geschmuggelt und es über mehrere Stunden ungekühlt transportiert. Er gab an, das Fleisch für ein Familienfest eingekauft zu haben.

Einen gar fleischigen Fund machte die Kantonspolizei Zürich vor einigen Tagen: Sie kontrollierte bei Rümlang ein Auto und stellten fest, dass dieses rund 250 Kilo zu viel Gewicht hatte. Die Ladung bestand aus Fleisch, dass der 45-jährige Türke in Deutschland gekauft hatte. Jedoch konnte der Mann keinerlei Zollpapiere vorweisen.

Seine Ladung bestand aus 777 Kilogramm Poulet, Lamm- und Rindfleisch soweie 30 Kilogramm Wurstwaren und Konservenfleisch, wie die Züricher Polizei am Dienstag mitteilt. Die gesamte Ladung hatte er über mehrere Stunden ungekühlt transportiert. Tiefkühlprodukte waren bereits vollständig aufgetaut. Doch nicht nur das: Bei zahlreichen Fleischstücken fehlte jegliche Kennzeichnung. Das gesamte Fleisch wurde vom Lebensmittelinspektorat Winterthur beschlagnahmt und vernichtet.

Der Mann gab gemäss Polzeibericht an, das Fleisch für eine Feier bei ihm zu Hause eingekauft zu haben. Er muss nun gleich von drei Seiten mit rechtlichem Ungemach rechnen: Einerseits hat die  Zollfahndung eine Strafuntersuchung eröffnet, Polizei und Lebensmittelinspektorat haben den Mann bereits angezeigt.

(agm)


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