Mit dem Export macht Rivella eine Durststrecke durch

Ein Produktionsmitarbeiter bei der Abfüllung von Rivella Pfirsich:  Obwohl mehr davon exportiert wurde, erwirtschaftete das Unternehmen mit dem Ausland weniger Umsatz. (Archivbild)
Ein Produktionsmitarbeiter bei der Abfüllung von Rivella Pfirsich: Obwohl mehr davon exportiert wurde, erwirtschaftete das Unternehmen mit dem Ausland weniger Umsatz. (Archivbild) © KEYSTONE/Photopress/MISCHA CHRISTEN
Der Süssgetränkehersteller Rivella hat im vergangenen Geschäftsjahr zwar den Getränkeausstoss gesteigert, doch leicht an Umsatz eingebüsst. Dafür verantwortlich ist der Export, wo der Ausstoss zwar zugenommen hat, der Umsatz jedoch markant gesunken ist.

Insgesamt 107 Millionen Liter rotes und blaues Rivella sowie Varianten mit Grüntee, Pfirsich und Rhabarber hat der Schweizer Süssgetränkehersteller im letzten Jahr ausgestossen und damit einen Nettoumsatz von 144, 9 Millionen Franken erwirtschaftet, teilte das Unternehmen aus dem Aargau am Dienstag mit.

Im Vorjahr hatte Rivella mit einem leicht tieferen Ausstoss von 105,2 Millionen Litern noch 145,6 Millionen Franken Umsatz erwirtschaftet.

Knapp ein Viertel dieses Ausstosses hat Rivella exportiert, doch angesichts des starken Frankens mit dem Export weniger Umsatz gemacht. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Umsätze mit dem Export um 11,5 Prozent zurückgegangen. 2014 war aus dem Export noch ein Umsatzwachstum von 21,4 Prozent resultiert.

Auf dem inländischen Markt wuchs der Ausstoss von 80,4 Millionen Litern auf 80,9 Millionen Liter 2015. Der Umsatz legte um 0,5 Prozent zu. Weil Rivella ein Familienunternehmen ist, sind keine Zahlen zum Gewinn erhältlich, sagte Sprecherin Monika Christener gegenüber der Nachrichtenagentur sda.

Rivella beschäftigte 2015 auf Vollzeitbasis 260 Mitarbeitende, sieben weniger als im Vorjahr.

(SDA)


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