Mit erfundenem Pilzli-Trip den LSD-Erfinder überzeugt

Martin Suter im September 2015 auf dem Zurich Film Festival, auf dem die Verfilmung seines Romans "Die dunkle Seite des Mondes" gezeigt wurde. Nächste Woche startet der Streifen in den Deutschschweizer Kinos (Archiv).
Martin Suter im September 2015 auf dem Zurich Film Festival, auf dem die Verfilmung seines Romans "Die dunkle Seite des Mondes" gezeigt wurde. Nächste Woche startet der Streifen in den Deutschschweizer Kinos (Archiv). © /KEYSTONE/WALTER BIERI
Bald kommt die Verfilmung von “Die dunkle Seite des Mondes” ins Kino. Martin Suter wurde immer wieder für die Authentizität des von ihm im Buch beschriebenen Pilz-Trips gelobt. Selbst LSD-Erfinder Albert Hofmann war beeindruckt. Erlebt hat Suter so einen Trip nie.

Er habe andere Erfahrungen gemacht und diese “mit Fantasie und den Zauberpilzerfahrungen anderer Leute” gemischt, sagte der Autor der “CoopZeitung”.

Offensichtlich sei ihm das gut gelungen, denn gleich nach Erscheinen des Romans 2000 setzte sich der damals schon 94-jährige Entdecker des LSD, Albert Hofmann, mit ihm in Verbindung. Die Tripbeschreibung hatte dem Chemiker gut gefallen – und dieser hatte im Gegensatz zu Suter mit psychoaktiven Pilzen experimentiert. Aus dem Kontakt mit Hofmann sei eine Freundschaft entstanden, erzählte Suter.

(SDA)


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