Mohamed Elyounoussi trifft doppelt

Basel (hier Luca Zuffi) ist Lausanne einen Schritt voraus
Basel (hier Luca Zuffi) ist Lausanne einen Schritt voraus © KEYSTONE/LAURENT GILLIERON
Der FC Basel siegt in Lausanne nach anfänglichen Schwierigkeiten 4:0. Der Norweger Mohamed Elyounoussi trifft zweimal. Für Lausanne ist es die erste Niederlage nach vier Spielen.

Die bisherigen Spiele zwischen Aufsteiger Lausanne-Sport und dem Meister und Leader FC Basel waren knappe Angelegenheiten. Zweimal gewann der FCB dank einem Tor in der Nachspielzeit, einmal setzte er sich in den letzten 20 Minuten nach einem 1:3-Rückstand durch.

Das vierte Duell war nun frühzeitig entschieden. Ein Doppelschlag durch Michael Lang und Mohamed Elyounoussi kurz vor der Pause führte zur Vorentscheidung, nach Andraz Sporars erstem Treffer in einem Pflichtspiel für Basel war der 23. Sieg des FCB im 28. Spiel in trockenen Tüchern. Den Schlusspunkt setzte schliesslich Elyounoussi acht Minuten vor dem Ende nach Vorarbeit von Renato Steffen.

Trotzdem: So klar wie es das Resultat suggeriert, war das Geschehen auf der Pontaise nicht. Lausanne hielt gut mit und kam beim Stande von 0:0 sogar zu den ersten guten Chancen, die jedoch Alexandre Page und Olivier Custodio vergaben (35./36.). Und so stand es zur Pause nicht 1:0 oder sogar 2:0 für Lausanne, sondern eben 2:0 für den FCB.

Ähnliches passierte den Westschweizern auch in den zweiten 45 Minuten. Kwang-Ryong Pak, der Stürmer aus Nordkorea, der einst auch beim FC Basel unter Vertrag gestanden hatte, vergab zunächst eine Chance zum Anschlusstor – kurz darauf fiel auf der Gegenseite das dritte Basler Tor.

Optisch mag Lausanne dem Meister auf Augenhöhe begegnet sein. In den Details aber waren doch massive Unterschiede auszumachen. Auf der einen Seite blieb Torhüter Thomas Vaclik ohne Fehl und Tadel, auf der anderen sah Keeper Thomas Castella zumindest beim dritten Gegentor schlecht aus. Auf der einen Seite wurden die ersten zwei Chancen verwertet, auf der anderen wurden drei gute Gelegenheiten vergeben. Auf der einen Seite waren Härte in den Zweikämpfen und Aggressivität zu sehen, auf der anderen Seite führten Ballverluste im Mittelfeld zu Gegentoren.

(SDA)


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