Das Fasten hat ein Ende

Muslime in der indischen Stadt Bhopal beten am Ende des Ramadans.
Muslime in der indischen Stadt Bhopal beten am Ende des Ramadans. © Keystone/EPA/SANJEEV GUPTA
Nach einem Monat Fasten geht für Muslime auf der ganzen Welt der Ramadan zu Ende. Mit dem dreitägigen Fest des Fastenbrechens (Eid al-Fitr) endet am Dienstagabend für rund 1,6 Milliarden Gläubige eine entbehrungsreiche Zeit.

Viele Muslime haben zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang auf Essen, Trinken, Rauchen und Sex verzichtet. Die im Koran verankerte Pflicht des Fastens gilt als eine der fünf Säulen des Islams.

Die Feierlichkeiten zum Ende des Ramadans zeigen die Freude darüber, die Entbehrungen gemeistert zu haben. Traditionell werden Kinder mit Süssigkeiten beschenkt – daher kommt auch die in der Türkei gebräuchliche Bezeichnung Zuckerfest. Zum Fest gehören ausgiebige Essen und Verwandtenbesuche.

Eid al-Fitr zählt zu den höchsten Feiertagen der Muslime. In diesem Jahr verübte die Terrormiliz IS zahlreiche schwere Anschläge während des Ramadans mit Hunderten Toten unter anderem im Irak, in der Türkei und in Saudi-Arabien.

Wegen verschiedener Berechnungen des Mondes kann das von religiösen Gelehrten bestimmte Datum regional um einen Tag variieren.

(SDA)


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