Nächtlicher Fluglärm – es wird weiter spekuliert

Nächtlicher Fluglärm im Linthgebiet sorgte für Verunsicherung. (Symbolbild)
Nächtlicher Fluglärm im Linthgebiet sorgte für Verunsicherung. (Symbolbild) © KEYSTONE/Patrick B. Kraemer
Bewohner im Linthgebiet wurden Ende Oktober von Propeller-Flugzeugen aus dem Schlaf gerissen. Die Flugüberwachung Skyguide hatte dafür keine Erklärung. Nun wird klar, zwei Propellermaschinen einer deutschen Gesellschaft könnten die Verursacher des Fluglärms gewesen sein.

In den Nächten des 18. und 20. Oktober haben Bewohner im Linthgebiet Propellerflugzeuge gehört. Doch in der fraglichen Zeit sind keine Flugzeuge über diesem Gebiet unterwegs gewiesen, wie die Flugsicherung gegenüber den Medien mitteilte. Es wurde heftig spekuliert, Propeller-Flugzeuge sollten so tief geflogen sein, dass sie vom Radar nicht erfasst wurden, hiess es beispielsweise. Unter dringendem Verdacht stand eine Ukrainische Cargo-Antonov AN-12, die in einem anderen Fall vom 12. November die Ursache gewesen war.

Business-Flieger nach Mannheim

Nun haben die neusten Tagblatt-Recherchen ergeben, dass in den beiden fraglichen Nächten tatsächlich jeweils eine Propellermaschine im Linthgebiet unterwegs war. «Dabei handelte es sich um zwei verschiedene Typen einer Dornier 228 der Firma Business Wings mit der Kennung D-CULT beziehungsweise D-IROL, die von Bologna nach Mannheim mit der Flugnummer JMP803 unterwegs waren», schreibt das Tagbatt-online. Beide waren regulär unterwegs, allerdings ausnehmend früh: um 4.30 Uhr. Im Normalfall überfliegen die Maschinen aber erst um 5.30 Uhr das Gebiet, wie es weiter heisst.

(red.)

 

 


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