Netanjahus bissige Hündin unter Quarantäne gestellt

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist nicht erfreut, dass seine Hündin zehn Tage lang in eine Quarantäne muss. Das Tier hatte an einer Feier zwei Personen gebissen. (Archivbild)
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist nicht erfreut, dass seine Hündin zehn Tage lang in eine Quarantäne muss. Das Tier hatte an einer Feier zwei Personen gebissen. (Archivbild) © KEYSTONE/EPA POOL/JIM HOLLANDER/POOL
Nachdem sie bei einer Feier eine Abgeordnete und den Ehemann einer Ministerin gebissen hatte, ist die Hündin des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu unter Quarantäne gestellt worden. Dieser kritisiert die entsprechende Vorschrift.

“Traurigerweise” habe er Kaiya laut Gesetz unter Quarantäne stellen müssen, schrieb der Ministerpräsident laut israelischen Medienberichten vom Samstag auf seiner Facebook-Seite.

Bei einer Feier zum jüdischen Chanukkafest hatte die Hündin, die die Netanjahus im Juli aus einem Tierheim geholt hatten, zwei Gäste gebissen.

Laut israelischem Gesetz müssen Hunde, die jemanden gebissen haben, für zehn Tage von der Öffentlichkeit ferngehalten werden, selbst wenn sie alle vorgeschriebenen Impfungen haben. Der Regierungschef kritisierte die Vorschrift in seinem Facebook-Beitrag. Diese sei “mit logischem Denken und Mitgefühl nicht vereinbar”.

(SDA)


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