Noah Veraguth: “Ich werde nie Astronaut, das ist nicht realistisch”

Dass aus Noah Veraguth kein Astronaut werden würde, war früh klar: Abgehoben ist der Bieler Sänger stattdessen mit seiner Band Pegasus (Pressebild).
Dass aus Noah Veraguth kein Astronaut werden würde, war früh klar: Abgehoben ist der Bieler Sänger stattdessen mit seiner Band Pegasus (Pressebild). © Keystone
Mit “Streets Of My Hometown” liefern Pegasus den Titelsong für die diesjährige Spendenaktion “Jeder Rappen zählt”. Das Thema “Jugendliche in Not” habe gut gepasst, so Sänger Noah Veraguth: “Über Wasser oder notleidende Mütter zu schreiben, wäre schwieriger gewesen.”

Nicht, dass er und seine Bandmitglieder, die schon seit ihrer Jugend in Biel zusammen Musik machen, eine schlimme Vergangenheit gehabt hätten. Der 27-Jährige erinnert sich an eine “unbeschwerte, spannende Zeit”, wie er im Gespräch mit der Schweizerischen Depeschenagentur sagte.

Als Musiker jedoch habe auch er keinen einfachen Weg hinter sich. “Man hat mir jahrelang gesagt, Musikmachen sei kein Beruf und ich müsse erst etwas Anständiges lernen.” Getan hat er es nicht – zumindest nicht aus Sicht der damaligen Gesellschaft: “Ich habe meine Lehre abgebrochen, denn ich hielt es nicht für unrealistisch, auf meine Leidenschaft für die Musik zu setzen.”

Obwohl Veraguth, der mit seiner Band heute im In- und Ausland erfolgreich ist, dafür plädiert, Visionen zu verfolgen, mahnt er: “Träume sind nicht gleich Träume”. Man müsse als junger Mensch schon auf dem Boden bleiben. Er zum Beispiel wusste genau: “Ich werde nie Austronaut. Das ist unrealistisch.”

Die Single “Streets of My Hometown” ist ab Freitag im Handel erhältlich. Dann erscheint auch die Platinum Edition des Pegasus-Albums “Love & Gunfire”.

(SDA)


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