Österreich und Südkorea steigen in die A-Gruppe auf

Schaffte mit Österreich den Aufstieg in die A-WM-Gruppe: der Schweizer Cheftrainer Roger Bader (im Hintergrund)
Schaffte mit Österreich den Aufstieg in die A-WM-Gruppe: der Schweizer Cheftrainer Roger Bader (im Hintergrund) © KEYSTONE/APA/HELMUT FOHRINGER
Österreichs Eishockeyspieler kehren nach zwei Jahren Zweitklassigkeit in die Top 16 der Welt zurück. Zweiter Aufsteiger in die A-Gruppe ist Südkorea.

Österreich, das Team des Schweizer Trainers Roger Bader, sicherte sich in Kiew den Gruppensieg und damit das Ticket für die A-WM 2018 in Dänemark im fünften und letzten Spiel der Division I A mit einem 11:0-Sieg gegen Polen. Zur Mannschaft gehörten mit Stefan Ulmer (Lugano), Patrick Obrist (Kloten) und Martin Ulmer (Olten) drei Akteure aus der National League.

Roger Bader hatte die ÖEHV-Auswahl im letzten Herbst nach enttäuschenden Ergebnissen seiner Vorgänger Dan Ratushny (verpasster Aufstieg 2016) und Alpo Suhonen (verpasster Olympia-Qualifikation) zuerst interimistisch und im November dann fix übernommen. Der Vertrag des 52-jährigen Zürchers, der seit drei Jahren auch Ausbildungs- und Nachwuchschef des Verbandes ist, läuft nach dieser Saison aus. Die Verlängerung scheint indes nur noch Formsache zu sein.

Mit Südkorea wird im kommenden Jahr ein Neuling in der A-Gruppe vertreten sein. Die Asiaten mühten sich gegen den sieglosen Gastgeber und Absteiger Ukraine zu einem 2:1-Sieg nach Penaltyschiessen. Südkorea, das seit Jahren eine Mannschaft für die Olympischen Spiele 2018 in Pyeongchang aufbaut und in Kiew fünf eingebürgerte Nordamerikaner dabei hatte, untermauerte die grossen Fortschritte der vergangenen Monate. Bis anhin war ein 5. Rang bei einer WM der Division I A das beste Resultat.

(SDA)


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