Lage am Bodensee bleibt kritisch

Das Hochwasser in Altenrhein
Das Hochwasser in Altenrhein © FM1Today
Der Bodensee steigt zwar weiter an, aber weniger stark als von den Experten befürchtet. Der Höchststand wird am Montag erwartet. Die Feuerwehr musste am Sonntag wegen des Hochwassers mehrmals ausrücken.

Der Pegelstand in Romanshorn lag am Sonntagvormittag bei über 397 Metern über Meer, dies sind fünf Zentimeter mehr als am Samstag. Berechnungen zeigen, dass der See bis Montag um sechs weitere Zentimeter steigen wird. Es gilt weiterhin die Gefahrenstufe vier von fünf.

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Am Bodensee ist die Gefahr weiterhin gross.

Feuerwehr im Einsatz

Erneut musste die Feuerwehr am Sonntag ausrücken. Unter anderem wurde in Widnau eine Lagerhalle überschwemmt. Einige Keller mussten ausgepumpt werden. In Innerrhoden wurde ein Güllenkasten überflutet, zudem geriet ein Hang ins Rutschen und blockierte ein Trottoir. Laut “20 Minuten” musste in Gottlieben bei Kreuzlingen ein Seecafé evakuiert werden. Im vorarlbergischen Fussach hat die Feuerwehr 300 Ferienhäuser im Feriengebiet “In der Schanz” als Vorsichtsmaßnahme evakuiert, so das Onlineportal vol.at.

Am Montag zeigt sich der Sommer

In der ganzen Ostschweiz beruhig sich aber die Lage. Schon am Montag soll sich der Sommer ein erstes Mal zeigen. Spätestens am Mittwoch werden Temperaturen von über 25 Grad erwartet.

 

Die Situation in Gottlieben:

Die Situation in Altenrhein:

Berlingen:

Das Hochwasser hat auch schöne Seiten:

(red)


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