Ostschweiz verliert viele Billettschalter

Regelmässige Billettkontrolle in den Schweizer Zügen.
Regelmässige Billettkontrolle in den Schweizer Zügen. © (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Wenn die SBB ab 2018 den Billettverkauf durch Dritte einstellt, sind davon 52 Bahnhöfe betroffen. Mit 21 Standorten wird die Ostschweiz von dieser Massnahme stark involviert.

Ab dem 1. Januar 2018 gibt es an insgesamt 52 weiteren Bahnhöfen nur noch Billette aus der Maschine. Laut der «Schweiz am Sonntag» trifft es insbesondere Standorte in den Kantonen Zürich, Thurgau und St. Gallen, wo die Bahn den Verkauf an Post, Migrolino oder Avec ausgelagert hatte.

Bediente Schalter gibt es laut der Zeitung aktuell noch an 176 von 794 Bahnhöfen. Seit 2005 wurde jede dritte Verkaufsstelle geschlossen. Im vergangenen Jahr wurden über 18 Millionen Onlinetickets gekauft, die Schalter stellten 19,8 Millionen Fahrscheine aus. 48 Millionen Billette wurden an Automaten bezogen.

In der Ostschweiz sind folgende Orte betroffen:

Altstätten, Bad Ragaz, Flawil, Goldach, Jona, Rorschach Hafen, Schänis, Schmerikon, Altnau, Bischofszell Stadt, Bürglen, Diessenhofen, Ermatingen, Eschlikon, Islikon, Kreuzlingen Hafen, Münsterlingen-Scherzingen, Sirnach, Steckborn, Sulgen und Neuhausen.

(SDA)


Newsletter abonnieren
1Kommentar
noch 1000 Zeichen

HTML-Version von diesem Artikel