Owetschkin wütend über Olympia-Boykott

Alexander Owetschkin hätte gerne bei den Winterspielen für Russland gejubelt.
Alexander Owetschkin hätte gerne bei den Winterspielen für Russland gejubelt. © KEYSTONE/AP/Matt Slocum
Alexander Owetschkin kritisiert den Olympia-Boykott der NHL erneut scharf. Olympia liege in seinem Blut, so Russlands Superstar.

Die NHL-Führung hatte im April entschieden, dass die Klubs für die Olympischen Spiele 2018 in Pyeongchang keine Profis abstellen müssen. Bei den vergangenen fünf Winterspielen waren stets die besten NHL-Profis für ihre Nationen auf dem Eis gestanden.

Owetschkin hatte zunächst mehrfach angekündigt, im kommenden Februar trotzdem nach Südkorea reisen und für Russland spielen zu wollen. Allerdings hat der Weltverband IIHF inzwischen offenbar der NHL zugesichert, dass kein Nationalteam aktuelle NHL-Spieler für Olympia nominieren werde. «Unseren Nationalteams ist es nun nicht erlaubt, uns für Olympia anzufragen», so Owetschkin.

«Seit ich ein Kind war und seit ich in der NHL spiele, waren immer NHL-Spieler bei Olympia. Wir mussten uns nie in meiner Karriere zwischen unseren Teams und unserem Land entscheiden», sagte der 31-jährige Stürmerstar der Washington Capitals. «NHL-Spieler bei Olympia sind gut für das Eishockey und gut für Olympia.»

(SDA)


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