Petition gegen Schliessung der Zollstelle Romanshorn eingereicht

Rund 150 Personen protestieren am Samstag in Romanshorn Anfang März gegen die geplante Schliessung der Zollstelle.
Rund 150 Personen protestieren am Samstag in Romanshorn Anfang März gegen die geplante Schliessung der Zollstelle. © St.Galler Tagblatt
In Bern ist am Dienstag eine Petition mit rund 25’000 Unterschriften eingereicht worden, die sich für den Erhalt der Zollstelle Romanshorn einsetzt. Der Bund will sie mit weiteren Zollämtern aus Spargründen schliessen. Gegen diese Massnahme hat sich in der Ostschweiz ein breit abgestützter Protest formiert.

Die Sammlung von Unterschriften für eine Petition “Pro Zollstelle Romanshorn” durch die FDP Thurgau gehört zu einer ganzen Reihe von Aktionen, die sich gegen die angekündigte Schliessung von vier Zollstellen in der Ostschweiz richten.

So hatte etwa Thurgauer Regierung gewarnt, die Massnahme werde sich auf die Fährverbindung von Romanshorn nach Friedrichshafen D äusserst negativ auswirken. Den Betreibern könnten Einnahmen im Umfang von jährlich einer Million Franken verloren gehen.

Die beiden Gewerbeverbände der Kantone Thurgau und St. Gallen hatten sich gegen die Schliessung zu Wort gemeldet wie auch die Ostschweizer Ständeräte, die unter anderem eine entsprechende Interpellation des Schaffhauser Ständerats Hannes Germann mitunterzeichnet hatten.

Eine der Massnahmen des Bundes im Stabilisierungsprogramm 2017 – 2019 sieht vor, Zollstellen zu schliessen und so Personal einzusparen. In der Ostschweiz sollen die Zollstellen Bargen SH, Romanshorn, Buchs und St. Gallen geschlossen werden.

(SDA)

 

Der TVO-Bericht:


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