Pfadfinder-Tipps gegen den Regen

Von Lara Abderhalden
So bist du gegen den Regen gewappnet.
So bist du gegen den Regen gewappnet. © FM1Today
Es “bschöttet” und “schiffet” in Strömen. Der Boden ist schlammig, die Kleider sind innert kürzester Zeit durchnässt. Bei diesem Wetter lohnt es sich, drinnen zu bleiben. Trotzdem finden im Moment etliche Lager statt und dort kann man sich das Wetter nicht aussuchen.

Es ist kein schönes “luege” im Pfadilager. Schlotternde Kinder, durchnässte Zelte und eine gedrückte Stimmung. So haben sich Hunderte von Pfadfindern, Jungwächtlern und sonstigen Abenteuerlustigen ihr Sommerlager nicht vorgestellt. Jänu, jetzt ist es halt so. Es gilt nun, das beste aus dem zu machen, was halt ist. Und dafür haben die Pfadfinder einige Tipps:

1. Ein trockenes Zelt bedeutet die Welt

Es lohnt sich, beim Aufstellen des Zelts genügend Zeit einzuplanen. Kein “husch, husch” und fertig, nein, hier gilt es, sich genau zu überlegen, wie man das Ganze spannt, wo man die Heringe in den Boden rammt und welchen Untergrund man wählt. Pfadfinder “Tesla” erklärt wie es geht:

 

 

2. Trockene Socken lassen Frohlocken

Das A und das O in einem nassen Lager ist es, genügend Socken mitzunehmen. Denn sobald die nassen, kalten und schrumpligen Füsse warme Wolle spüren, da macht das Herzli einen Sprung und die Welt ist wieder in Ordnung. Wollensocken sind besonders angenehm, haben uns die Pfadfinder verraten und sollte auch das nicht helfen, einfach die Füsse ein bisschen über das offene Lagerfeuer halten:

Füsse übers Feuer halten hilft.

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3. Mehrere Schichten tun es richten

Nicht nur bei den Socken gilt: Je mehr, desto besser. Sondern auch bei den Kleidern im Allgemeinen. Je mehr Schichten man trägt, desto wärmer bleibt es im Innern, im Kern. Die Pfadis empfehlen: T-Shirt, zwei Pullover und eine Regenjacke und natürlich die passende Regenhose dazu.

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4. Ein Hut tut gut

Ein echter Pfadfinder trägt einen Hut – und was für einen. Dieser hat ein grosses Dächli und schützt nicht nur vor dem Regen, sondern hält auch warm.

5. Singen und springen

Eigentlich kann man gar nicht viel tun, nass wird man sowieso früher oder später. Das einzige, was wirklich hilft, ist, sich bei Laune zu halten. Jetzt “schifft” es halt, ist uns doch egal! Wir sind im Sommerlager und lassen uns dieses von Petrus nicht versauen. Stimmt erst einmal die Einstellung, kann es noch so aus Kübeln regnen, die Kinder sind gewappnet, mit einem geistigen Riesen-Regenschirm, der weder die Seele trübt noch die Stimmung senkt. Ein bisschen singen, herumalbern und einfach die Sau raus lassen. Macht doch bei Schlamm eh viel mehr Spass!

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(abl)


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