Philippe Furrer schiesst Lugano in der Overtime in den Final

Auch Halbfinal-Duell 6 war umstritten: Luganos Linus Klasen (links) im Zweikampf mit Servettes Jim Slater
Auch Halbfinal-Duell 6 war umstritten: Luganos Linus Klasen (links) im Zweikampf mit Servettes Jim Slater © KEYSTONE/TI-PRESS/GABRIELE PUTZU
Philippe Furrer schiesst Lugano erstmals seit 2006 wieder in den Playoff-Final. Der Verteidiger verwertet gegen Servette in der 74. Minute einen Penalty zum 4:3. Die Serie endet mit 4:2 Siegen. Mit dem ersten Heimsieg der Halbfinal-Serie machte Lugano den Sack zu.

Genève-Servette lag im Tessin 2:1 (30.) und 3:2 (41.) voraus. Lugano gelang innert 126 respektive 155 Sekunden jeweils der Ausgleich. In der Verlängerung war der HCL dann das wesentlich aktivere Team. Servettes Topskorer Kevin Romy hebelte nach 13:37 Minuten der Overtime den davonziehenden Philippe Furrer mittels Foul aus. Seinen Penalty verwandelte der Berner Verteidiger in Tessiner Diensten überaus souverän. Lugano erwies sich in dieser verrückten Serie einmal mehr als etwas nervenstärker. In der vierten Verlängerung (in sechs Spielen) behielt die Mannschaft von Doug Shedden zum dritten Mal die Oberhand.

Damit kommt es im Final ab dem kommenden Samstag zum Duell der Nummern 5 und 8 der Qualifikation. Lugano und Bern standen sich letztmals Ende der Achtzigerjahre in einem Playoff-Endspiel gegenüber. 1989 gewann der SCB in fünf Spielen, ein Jahr darauf Lugano in vier. Insgesamt treffen Lugano und Bern zum neunten Mal in den Playoffs aufeinander, wobei sich sechs Mal der SCB durchgesetzt hat.

Telegramm:

Lugano – Genève-Servette 4:3 (1:0, 1:2, 1:1, 1:0) n.V.

7628 Zuschauer. – SR Vinnerborg/Wiegand, Borga/Kaderli. – Tore: 7. Kostner (Bertaggia) 1:0. 24. Antonietti (Traber, Slater) 1:1. 30. Romy 1:2. 32. Pettersson (Klasen) 2:2. 41. (40:13) Rod (Slater, Traber) 2:3. 43. Brunner (Hofmann) 3:3. 74. Furrer 4:3 (Penalty). – Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Lugano, 8mal 2 plus 10 Minuten (Fransson) gegen Genève-Servette. – PostFinance-Topskorer: Klasen; Romy.

Lugano: Merzlikins; Kienzle, Hirschi; Chiesa, Furrer; Ulmer, Vauclair; Kparghai; Walker, Sannitz, Lapierre; Pettersson, Martensson, Klasen; Brunner, Hofmann, Bertaggia; Kostner, Dal Pian, Reuille, Fazzini.

Genève-Servette: Mayer; Antonietti, Mercier; Bezina, Loeffel; Vukovic, Fransson; Iglesias; Traber, Slater, Rod; Simek, Lombardi, Pedretti; Riat, Romy, Pyatt; Jacquemet, Kast, Rubin; Douay.

Bemerkungen: Lugano ohne Stapleton (überzähliger Ausländer), Steinmann und Morini. Genève-Servette ohne Bays, Wick, D’Agostini und Almond (alle verletzt). – Pfostenschüsse: 35. Lombardi, 62. Bertaggia. – Timeouts: Lugano (71.); Genève-Servette (73.).

(SDA)


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