Polizei fasst Verdächtigen nach Hacker-Angriff auf Pippa Middleton

Pippa Middleton, die Schwägerin von Prinz William, beim Besuch eines Tennisturniers in London. (Archivbild)
Pippa Middleton, die Schwägerin von Prinz William, beim Besuch eines Tennisturniers in London. (Archivbild) © KEYSTONE/AP/TIM IRELAND
Nach Presseberichten über einen Hacker-Angriff auf private Fotos von Pippa Middleton, der Schwägerin von Prinz William, hat die britische Polizei nach eigenen Angaben einen Verdächtigen festgenommen. Ein 35-Jähriger wurde demnach in Untersuchungshaft genommen.

Der Verdächtige wurde nach Polizeiangaben im zentralenglischen Northamptonshire festgenommen und in ein Polizeikommissariat im Londoner Süden gebracht. «Die Ermittlungen dauern an», teilte die Polizei am Samstag mit. Zuvor war Scotland Yard über einen Angriff auf ein privates iCloud-Konto informiert worden. Experten nahmen daraufhin Ermittlungen auf.

Laut den Zeitungen «The Sun» und «Daily Mail» waren Unbekannte in das iCloud-Konto von Pippa Middleton eingedrungen, hatten rund 3000 Fotos sowie Textnachrichten entwendet und sie zum Verkauf angeboten.

Die «Sun» berichtete, über den Kurznachrichtendienst WhatsApp kontaktiert worden zu sein. Der Hacker habe mindestens 50’000 Pfund für die Bilder der 33-jährigen Pippa Midleton gefordert. Demnach bot er auch Fotos von Pippas älterer Schwester Kate, der Frau von Prinz William, an, sowie von deren beiden Kindern, George und Charlotte.

Pippa Middleton war durch ihre Rolle als Brautjungfer bei der Hochzeit von William und Kate im April 2011 in der Öffentlichkeit berühmt geworden. Die 33-Jährige will voraussichtlich im nächsten Jahr den Hedgefonds-Manager James Matthews heiraten. Den Berichten zufolge sollen einige der gestohlenen Fotos auch Vorbereitungen für die Hochzeit zeigen.

Zwischen November 2013 und August 2014 waren mehrere Hollywood-Grössen Opfer eines Hacker-Angriffs geworden. Nacktbilder und Videos von Stars wie der Schauspielerin Jennifer Lawrence und dem Model Kate Upton tauchten im Netz auf.

Der Technologiekonzern Apple hatte jede Verantwortung zurückgewiesen und erklärt, die Hacker seien mit Hilfe von sogenannten Phishing-Mails an die Passwörter und Sicherheitsfragen der Betroffenen gekommen.

(SDA)


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