Porsche setzt Cayenne-Diesel-Verkauf in USA nach Vorwürfen aus

Verkauf ausgesetzt: Nach Vorwürfen von US-Behörden verkauft Porsche seinen Diesel-Cayenne vorerst nicht mehr. (Symbolbild)
Verkauf ausgesetzt: Nach Vorwürfen von US-Behörden verkauft Porsche seinen Diesel-Cayenne vorerst nicht mehr. (Symbolbild) © KEYSTONE/EPA/JUSTIN LANE
Porsche setzt als Konsequenz aus Vorwürfen der US-Umweltbehörde EPA den Verkauf von Dieselmodellen des Geländewagens Cayenne in Nordamerika aus. Die Massnahme geschieht laut Porsche-Angaben vom Dienstag freiwillig. Betroffen sind Wagen der Modelljahre 2014 bis 2016.

Die EPA hatte der Porsche-Mutter VW am Montag vorgeworfen, auch bei 3-Liter-Motoren der Modelljahre 2014 bis 2016 getrickst zu haben. Betroffen seien unter anderem der Porsche Cayenne und Luxuslimousinen der Tochter Audi wie der A8. Volkswagen hatte die Vorwürfe zurückgewiesen und der Umweltbehörde volle Kooperationsbereitschaft zugesichert.

Volkswagen hatte im September zugegeben, weltweit elf Millionen Diesel-Fahrzeuge mit einer Software ausgestattet zu haben, mit der Abgaswerte bei Tests manipuliert werden können. Betroffen seien 1,2-, 1,6- und 2-Liter-Motoren, hiess es damals.

(SDA)


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