Proteste in Charlotte fortgesetzt

Ausnahmezustand in Charlotte: Im US-Bundesstaat North Carolina wird mittlerweile friedlich demonstriert.
Ausnahmezustand in Charlotte: Im US-Bundesstaat North Carolina wird mittlerweile friedlich demonstriert. © KEYSTONE/EPA/VEASEY CONWAY
Die Proteste gegen den Tod eines Schwarzen in der US-Stadt Charlotte gehen weiter. Es ist nun bereits der vierte Abend, an dem Menschen friedlich durch die Stadt ziehen.

«Eine verhängte Ausgangssperre ab Mitternacht will die Polizei nicht durchsetzen, solange die Lage friedlich bleibt», sagte ein Polizeioffizier gegenüber CNN.

Bereits in der Nacht zu Freitag waren die Menschen auf den Strassen. Es sei weitgehend friedlich geblieben, berichtete die Zeitung “Charlotte Observer”. Auf Bildern war zu sehen, wie Demonstranten Polizisten und Mitglieder der Nationalgarde umarmten.

Grund für die Demonstrationen ist der Tod eine Afroamerikaners, der auf einem Parkplatz von einem schwarzen Polizisten erschossen wurde. Die Sicherheitsbehörden behaupten, der Tote wäre bewaffnet gewesen und hätte die Polizei bedroht. Deshalb sei er erschossen worden.

Aufgrund der Demonstrationen hat sich Präsidenschaftskandidatin Hillary Clinton dazu entschieden, ihren Besuch in Charlotte zu verschieben. Der Grund dafür sei, dass man die personellen Ressourcen der Stadt nicht strapazieren wolle.

(SDA)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen