Regierung verbietet kürzesten Linienflug nicht

Die «People's Viennaline» fliegt seit November von Altenrhein via Friedrichshafen nach Köln/Bonn.
Die «People's Viennaline» fliegt seit November von Altenrhein via Friedrichshafen nach Köln/Bonn. © zvg
Weil der «kürzeste internationale Linienflug der Welt» von Altenrhein nach Friedrichshafen so schädlich für die Umwelt sei, hat der St.Galler Kantonsrat Meinrad Gschwend eine Interpellation bei der Regierung eingereicht. Diese stellt sich hinter das Angebot der People’s Viennaline. 

Zweimal täglich kann man seit November von Altenrhein nach Köln fliegen – mit Zwischenhalt in Friedrichshafen. Der Grüne Kantonsrat Meinrad Gschwend ist der Meinung, diese Flüge seien nicht erlaubt. Das neue Angebot der People’s Viennaline widerspreche der Kantonsverfassung. Dort heisse es: «Der Staat setzt sich zum Ziel, dass der Mensch und die natürliche Umwelt vor schädlichen oder lästigen Einwirkungen bewahrt werden».

Die Regierung des Kantons St.Gallen weist die Vorwürfe zurück. Es sei lobenswert, dass sich die Airline bemühe, den Flugplatz rentabel zu betreiben. Dies stärke den Standortfaktor des Kantons. Die Flugverbindung nach Köln gewährleiste eine adäquate Verbindung nach Europa. Dank dem Zwischenhalt in Friedrichshafen könne eine optimale Auslastung erreicht werden.

(red)

Meinrad Gschwend, Grüne Kanton St.Gallen © zVg

Meinrad Gschwend, Grüne Kanton St.Gallen © zVg


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