Regisseur Christian Keller: Hunger und ein Funken Hollywood

Naivität kann einen weit bringen: Regisseur Christian Keller hat viele hochkarätige Wunschpartner für sein Filmprojekt ganz einfach angerufen (Archiv).
Naivität kann einen weit bringen: Regisseur Christian Keller hat viele hochkarätige Wunschpartner für sein Filmprojekt ganz einfach angerufen (Archiv). © Keystone
Christian Keller ist seit kurzem als der Schweizer Regisseur bekannt, der mit seinem allerersten Filmprojekt gleich einen Millionenerfolg landete. Einige Filmcracks aus Hollywood, die das Greenhorn für eine Mitarbeit gewinnen konnte, “hab ich einfach angerufen”.

Auf diese altmodische Kommunikationsart und auch dank einem hart erarbeiteten Netzwerk konnte der 30-Jährige, der bis dahin keinerlei Erfahrungen im Business hatte, beispielsweise Barrie M. Osborne (“The Lord of the Rings”, “The Great Gatsby”) als Produzent engagieren, wie er im Gespräch mit der “Weltwoche” erzählte.

Dadurch klingt die Geschichte um seinen Erstlingsfilm “Gloria”, ein Filmmusical über das Leben der mexikanischen Popsängerin Gloria Trevi, allerdings weit glamouröser als sie es ist. “Es hat schwierige Zeiten gegeben, ich hab mal sechs Monate in Texas irgendwo bleiben müssen, bis ein Vertrag unterschrieben war, da hab ich dreissig Kilo abgenommen, weil ich kein Geld zum Essen hatte.”

(SDA)


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