Regisseur Jan Gassmann kommt gerne gerade so durch

Geld ist nicht alles: "Heimatland"-Ko-Regisseur Jan Gassmann lebt lieber bescheiden und arbeitet mit kleinen Budgets, als dass er seine künstlerischen Freiheiten aufgibt (Archiv).
Geld ist nicht alles: "Heimatland"-Ko-Regisseur Jan Gassmann lebt lieber bescheiden und arbeitet mit kleinen Budgets, als dass er seine künstlerischen Freiheiten aufgibt (Archiv). © /KEYSTONE/URS FLUEELER
Mit “Heimatland” haben Jan Gassmann und neun weitere Regisseure den Zürcher Filmpreis gewonnen. Eine Belohnung für einen guten Film – aber auch für ein bescheidenes Dasein: “Wir leben ein recht studentisches Leben, kommen gerade so durch.”

Seit fünf Jahren sei in seiner Produktionsfirma kein regulärer Monatslohn ausgezahlt worden, so der 32-jährige Filmemacher zur “Neuen Zürcher Zeitung”.

Doch am Ende sei Geld für ihn privat wie beruflich zweitrangig. Für “Heimatland” hätten sie mit einem kleinen Budget auskommen müssen. “Ich fand es grossartig. Es ermöglichte es uns, radikaler zu sein”, so Gassmann. “Filme werden nicht einfach besser, wenn man mehr Geld hat.” Viel frustrierender findet er, “dass ein Film vielleicht 2000 Eintritte erreicht, wenn er es überhaupt ins Kino schafft.”

(SDA)


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